Licht
Helles indirektes Licht • ca. 10.000–20.000 Lux





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Pterisanthes sp. Papua
Licht
Helles indirektes Licht • ca. 10.000–20.000 Lux
Gießen
Gießen, wenn das Substrat zu ca. 20–35 % abgetrocknet ist
Substrat
Feuchtigkeitsspeichernd, aber luftig • gleichmäßig feucht • organisch betont • fein bis mittel
Temperatur
Idealbereich: 20–28 °C • Nicht unter: 18 °C
Luftfeuchtigkeit
Hoch 60–80 %+
Wuchsform
Verholzende Kletterpflanze.
Rankhilfe
Empfohlen
Wachstumstempo
Mittel
Max. Größe drinnen
Max. Höhe: 300 cm • Max. Breite: 150 cm
Giftigkeit & Sicherheit
Haustiersicherheit nicht bestätigt
Herkunft & Lebensraum
Unbeschriebene Pterisanthes-Art aus Papua
Draußen
besser drinnen halten
Diese Pflegewerte sind kurze Richtwerte für die Zimmerpflanzenpflege. Nutze sie als Orientierung und passe die Pflege an Topfgröße, Substrat, Temperatur und Abtrocknung an.
Mehr Details findest du in der vollständigen Produktbeschreibung oder in unseren Pflegeratgebern.
Pterisanthes sp. Papua ist eine extrem seltene tropische Liane aus Papua, deren genaue Artzuordnung bis heute nicht eindeutig ist. Die Pflanze gehört zur Familie der Weinreben (Vitaceae) und überzeugt durch ihre ungewöhnliche Wuchsform und schmale, längliche Blätter. Für Sammler, die das Ungewöhnliche suchen, ist diese Art ein markanter Akzent – sowohl botanisch als auch optisch.
Die Blätter variieren leicht in Form – von schmal bis leicht gelappt – und zeigen unter guten Bedingungen ein tiefes Grün. Als Kletterpflanze entwickelt sie lange, flexible Triebe, die sich an einer Rankhilfe emporziehen oder frei herabhängen können. Neue Blätter erscheinen zunächst weich und hellgrün, bevor sie aushärten und die Ranken verholzen.
Die Pflanze stammt aus den tropischen Tieflandwäldern Papuas und gehört zur Familie Vitaceae – eng verwandt mit Gattungen wie Cissus oder Vitis. Die genaue Artbeschreibung fehlt bislang. Wahrscheinlich bildet sie, wie andere Vitaceae, kleine Ranken zur Unterstützung beim Klettern. Die genaue Toxizität ist nicht bekannt – sicherheitshalber außer Reichweite von Haustieren halten.
Bevorzugt helles, gefiltertes Licht. Direkte Sonne vermeiden, da sie junge Blätter schädigen kann.
Substrat leicht gleichmäßig feucht halten und die obere Schicht vor dem nächsten Gießen antrocknen lassen; Staunässe vermeiden. Eine luftige, feuchtigkeitsspeichernde Mischung verwenden. 60 % Luftfeuchtigkeit oder mehr sind ideal.
Konstante Temperaturen über 18 °C sind optimal. Zugluft und Temperaturschwankungen meiden.
Mischung aus Rinde, Perlit und Kokosfaser empfohlen. Nur umtopfen, wenn der Topf durchwurzelt ist – ältere Wurzeln möglichst nicht stören.
Einmal im Monat mit verdünntem Flüssigdünger düngen, um das Wachstum zu unterstützen.
Noch experimentell – am ehesten über Kopfstecklinge oder Abmoosen bei hoher Luftfeuchtigkeit und Bodenwärme.
Längere Triebe zurückschneiden, um die Verzweigung anzuregen. Frühzeitig eine Rankhilfe wie Moosstab oder Spalier bereitstellen.
semihydroponische Haltung ist möglich, sofern Luftfeuchtigkeit und Temperatur stabil bleiben.
Frühzeitig eine Kletterhilfe einsetzen, um Verwirrung der Triebe zu vermeiden. Umtopfen nur bei Bedarf. Anfangs wächst die Pflanze eher langsam, gewinnt aber an Tempo, sobald die Bedingungen passen. Konstante Wärme und Luftfeuchtigkeit sind entscheidend für stabiles Wachstum.
Der Gattungsname Pterisanthes stammt aus dem Griechischen: „pteris“ für Farn und „anthos“ für Blüte – ein Hinweis auf das farnähnliche Aussehen mancher Arten. Beschrieben wurde die Gattung im 19. Jahrhundert von Carl Ludwig Blume.
Diese kaum erhältliche Liane mit unbeschriebener Herkunft ist ein echter Sammlerschatz.
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