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Lavendel

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Lavandula angustifolia – Detailaufnahme der Pflanze.
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Lamiaceae (Lippenblütler)

Lavendel

Kurzüberblick

Lavendel: Sonne, magerer Boden und schneller Ablauf

Lavendel passt zu warmen, sonnigen Außenplätzen mit sehr guter Drainage. Duft, kompakter Wuchs und Blüte sind am stärksten, wenn Licht und Luftbewegung stimmen.

Zu schwere, nasse Erde ist der häufigste Pflegefehler. Im Kübel braucht Lavendel Abzugslöcher, mineralische Struktur und Schutz vor dauerhafter Winternässe.

  • Gut für: Sonnige Beete, Kübel, Wege und trockene Terrassenplätze.
  • Wichtig: Nicht dauerhaft nass halten und nur maßvoll düngen.
  • Pflege: Nach der Blüte leicht trimmen, aber nicht tief ins alte Holz schneiden.
Infos und Pflege

Lavendel will Sonne, Drainage und Luft

Lavendel ist ein verholzender, aromatischer Halbstrauch für helle, offene Standorte. Schmale graugrüne Blätter, duftende Triebe und Sommerblüten passen in Kräuterbeete, Kiesgärten, Einfassungen, sonnige Kübel und trockene Pflanzungen im mediterranen Stil.

  • Licht: Volle Sonne hält den Wuchs kompakter und unterstützt stärkere Blüte.
  • Drainage: Die Wurzeln brauchen gut ablaufenden Boden; Winternässe ist ein größeres Problem als magerer Boden.
  • Luftbewegung: Offene Abstände helfen den Trieben nach Regen abzutrocknen und reduzieren dichten, gestauten Wuchs.
  • Kübel: Drainagelöcher und eine körnige, offene Mischung nutzen, nie einen geschlossenen Deko-Topf.

Lavendel mag keine nährstoffreichen, nassen Bedingungen, die weiches Wachstum fördern. Nach dem Pflanzen und während der Etablierung gründlich gießen, danach zwischen den Wassergaben abtrocknen lassen, sobald die Wurzeln eingewachsen sind.

Schnitt und langfristige Form

Leichter, regelmäßiger Schnitt hält Lavendel kompakt und dicht. Nach der Blüte oder zum passenden lokalen Zeitpunkt schneiden und möglichst oberhalb des alten, kahlen Holzes bleiben. Vernachlässigte Pflanzen können verholzen und in der Mitte auseinanderfallen.

Beste Plätze für Lavendel

  • Wegränder: Aromatische Triebe geben Duft frei, wenn man leicht daran streift.
  • Sonnige Töpfe: Größere Gefäße nutzen, damit die Wurzeln nicht sofort überhitzen oder austrocknen.
  • Kiesbeete: Gut geeignet, wenn die Drainage scharf ist und der Boden nicht überdüngt wird.
  • Bestäuberpflanzung: Die Blüten sind attraktiv für Bienen und andere besuchende Insekten.

Lavendel ist eine starke Wahl für sonnige, offene und magere Standorte. Für schwere, feuchte Beete oder schattige Ecken, die nach Regen nass bleiben, passt er schlecht.

Lavendel ist am stärksten, wenn der Wurzelbereich offen bleibt und die oberen Triebe Sonne und Luft bekommen. Starkes Düngen, enge Pflanzung und nasser Winterboden verkürzen seine Lebensdauer. In kälteren oder feuchteren Regionen sind Drainage und Schutz vor anhaltender Nässe wichtiger als zusätzlicher Dünger.

Setze Lavendel dort ein, wo man seinen Duft berührt oder häufig passiert: an Wegrändern, sonnigen Stufen, Hochbeeten und Töpfen nahe Sitzplätzen.

Kurze Lebensdauer ist häufig, wenn Lavendel nass, schattig oder überdüngt gehalten wird. Für kräftigeres Wachstum über mehrere Jahre sollte er zuerst als Sonnen- und Drainagepflanze betrachtet werden, nicht nur als blühende Zierpflanze.