Licht
Helles indirektes Licht • ca. 10.000–20.000 Lux





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Peperomia 'Hovaria'
Licht
Helles indirektes Licht • ca. 10.000–20.000 Lux
Gießen
Gießen, wenn das Substrat zu ca. 60–80 % abgetrocknet ist
Substrat
Fein, aber luftig • feuchtigkeitspuffernd • ausgewogen • feine Struktur
Temperatur
Idealbereich: 18–30 °C • Nicht unter: 10 °C
Luftfeuchtigkeit
Normal 40–50 %
Wuchsform
Aufrechte kompakte krautige Staude.
Rankhilfe
Nicht nötig
Wachstumstempo
Mittel
Max. Größe drinnen
Max. Trieblänge: 40 cm • Max. Breite: 30 cm
Giftigkeit & Sicherheit
Ungiftig
Herkunft & Lebensraum
Peperomia-Sorte aus Kultur
Draußen
ab 15 °C · geschützter Platz
Diese Pflegewerte sind kurze Richtwerte für die Zimmerpflanzenpflege. Nutze sie als Orientierung und passe die Pflege an Topfgröße, Substrat, Temperatur und Abtrocknung an.
Mehr Details findest du in der vollständigen Produktbeschreibung oder in unseren Pflegeratgebern.
Peperomia 'Hovaria' ist eine ungewöhnliche Auswahl, die vermutlich mit Peperomia incana verwandt ist, deren exakte Herkunft jedoch nicht eindeutig bekannt ist. Anders als viele kompakte Peperomien bildet sie lange, verzweigte, fleischige Triebe mit großen, rundlichen, graugrünen Blättern. Diese sind mit einem feinen Flaum überzogen und fühlen sich samtig an – ein Merkmal, das sie von anderen Vertretern der Gattung deutlich unterscheidet.
'Hovaria' entwickelt halb-überhängende bis kriechende Stängel und eignet sich daher für größere Gefäße oder Hängeampeln. Die Blätter sind kreisrund bis leicht eingesenkt, von feinen Haaren überzogen und dadurch weich im Griff. Dein gedämpftes Grau-Grün verleiht der Pflanze eine fast sukkulente, architektonische Ausstrahlung. Schlanke Blütenkolben können erscheinen, bleiben jedoch im Hintergrund.
Hovaria wird am häufigsten mit Peperomia incana (Haw.) Hook. in Verbindung gebracht, der aus Brasilien stammenden Filz-Peperomie. Der Name 'Hovaria' wird im Zierpflanzenhandel verwendet, ist aber kein offiziell eingetragener Kultivar. Sammler schätzen die Sorte für ihren ungewöhnlichen Wuchs und die samtig-filzigen Blätter.
Hauptursache für Schäden ist Überwässerung, die schnell zu Fäulnis führt. Bei Lichtmangel strecken sich die Triebe und verlieren ihre kompakte Form. Runzelige Blätter deuten auf Trockenstress hin, erholen sich aber nach dem Gießen meist wieder.
'Hovaria' ist selten im Handel und unter Liebhabern sukkulenter Peperomien sehr gefragt. Die samtig-graues Blätter und der überhängende Wuchs machen sie zu einer reizvollen Alternative zu den typischen, kompakten Ripple-Peperomien. Am besten kommt sie in Hängegefäßen oder auf erhöhten Plätzen zur Geltung.
Die Gattung Peperomia wurde 1794 von den spanischen Botanikern Ruiz López und Pavón Jiménez beschrieben. Der Name setzt sich aus griechisch peperi („Pfeffer“) und homoios („ähnlich“) zusammen und verweist auf die Verwandtschaft mit dem Schwarzen Pfeffer (Piper nigrum).
Mit samtigen, silbergrauen Blättern und ungewöhnlichem Wuchs ist Peperomia 'Hovaria' eine echte Rarität. Eine besondere Pflanze für alle, die ihre Sammlung mit einer pflegeleichten, aber ungewöhnlichen Peperomie bereichern möchten.
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