Licht
Sehr hell / etwas direkte Sonne • ca. 20.000–40.000 Lux



Passionsblume
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Passiflora misera
Licht
Sehr hell / etwas direkte Sonne • ca. 20.000–40.000 Lux
Gießen
Gießen, wenn das Substrat zu ca. 20–35 % abgetrocknet ist
Substrat
Luftig • feuchtigkeitspuffernd • organisch-mineralisch ausgewogen • mittlere Struktur
Temperatur
Idealbereich: 18–24 °C • Nicht unter: 7 °C
Luftfeuchtigkeit
Hoch 60–80 %+
Wuchsform
Rankentragende Kletterpflanze.
Rankhilfe
Empfohlen
Wachstumstempo
Hoch
Max. Größe drinnen
Max. Höhe mit Rankhilfe: 800 cm • Max. Breite: 40 cm
Giftigkeit & Sicherheit
Giftig
Herkunft & Lebensraum
Ursprünglich aus dem tropischen Mittel- und Südamerika
Draußen
ab 12 °C · geschützter Platz
Diese Pflegewerte sind kurze Richtwerte für die Zimmerpflanzenpflege. Nutze sie als Orientierung und passe die Pflege an Topfgröße, Substrat, Temperatur und Abtrocknung an.
Mehr Details findest du in der vollständigen Produktbeschreibung oder in unseren Pflegeratgebern.
Passiflora misera Kunth ist eine zarte, aber robuste Kletterpflanze mit ungewöhnlichen, lederartigen Blättern in Form von Fledermausflügeln. Diese besondere Blattgestalt hebt sie von vielen auffälligeren Arten der Gattung ab. Deine kleinen, weißlichen Blüten mit zartem Rosaschimmer wirken dezent, tragen aber dennoch den unverwechselbaren Charme einer Passionsblume. Damit eignet sich die Art vor allem für Sammler, die Raritäten und feine Details schätzen.
Erstmals 1817 von Karl Sigismund Kunth beschrieben, ist Passiflora misera in Mittel- und Südamerika verbreitet. Sie wächst dort an Waldrändern, in Buschlandschaften und auf offenen Flächen, wo sie kleinere Bäume und Sträucher als Kletterhilfe nutzt. Ihre Anpassungsfähigkeit macht sie auch in Kultur zu einer zuverlässigen Art.
Diese Art wird weniger wegen auffälliger Blüten, sondern vor allem für ihre ungewöhnliche Blattform und Seltenheit kultiviert. Dein zurückhaltendes Erscheinungsbild macht sie zu einer idealen Ergänzung für Sammlungen, in denen dezente Arten die auffälligeren Passionsblumen begleiten.
Die Gattung Passiflora wurde 1753 von Carl von Linné beschrieben. Der Name setzt sich aus passio („Leiden Christi“) und flora („Blume“) zusammen. Das Artepitheton misera bedeutet „ärmliche“ oder „unscheinbare“ und verweist vermutlich auf das schlichtere Erscheinungsbild im Vergleich zu prächtigeren Arten.
Für Sammler, die das Ungewöhnliche schätzen, bietet Passiflora misera eine spannende Alternative: Fledermaus-Blätter, feine Blüten und ein dezentes, elegantes Gesamtbild. Eine seltene Passionsblume, die jeder Sammlung einen besonderen Charakter verleiht.
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