Licht
Schwaches indirektes Licht • ca. 1.000–5.000 Lux















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Steckbrief
Licht
Schwaches indirektes Licht • ca. 1.000–5.000 Lux
Gießen
Gießen, wenn das Substrat zu ca. 25–40 % abgetrocknet ist
Substrat
Feuchtigkeitsspeichernd + luftig • gleichmäßig feucht • stark organisch • feine Struktur
Temperatur
Idealbereich: 18–24 °C • Nicht unter: 16 °C
Luftfeuchtigkeit
Hoch 60–80 %+
Wuchsform
Kriechende terrestrische Orchidee.
Rankhilfe
Nicht nötig
Wachstumstempo
Langsam
Max. Größe drinnen
Max. Höhe: 25 cm • Max. Breite: 35 cm
Giftigkeit & Sicherheit
Haustiersicherheit nicht bestätigt
Herkunft & Lebensraum
Ursprünglich von den südlichen Nansei-Inseln und der thailändischen Halbinsel bis West- und Zentralmalesien
Draußen
besser drinnen halten
Diese Pflegewerte sind kurze Richtwerte für die Zimmerpflanzenpflege. Nutze sie als Orientierung und passe die Pflege an Topfgröße, Substrat, Temperatur und Abtrocknung an.
Mehr Details findest du in der vollständigen Produktbeschreibung oder in unseren Pflegeratgebern.
Macodes petola ist eine kompakte Juwelorchidee mit feiner goldener Blattaderung und kriechendem rhizomartigem Wuchs. Die rundlichen bis ovalen Blätter tragen ein leuchtendes Adernetz über tiefgrünem bis bronzegrünem Gewebe. Diese feine Zeichnung kommt aus der Nähe besonders gut zur Geltung, etwa auf warmen, feuchten Pflanzenregalen oder in gut belüfteten Vitrinen.
Die Art ist von den südlichen Nansei-Inseln und der Malaiischen Halbinsel über westliches bis zentrales Malesien verbreitet und wächst dort im feucht-tropischen Biom als rhizombildender Geophyt. In Kultur bevorzugt Macodes petola gleichmäßige Wärme, weiches gefiltertes Licht, gleichmäßig feuchtes, aber luftiges Substrat und Luftfeuchtigkeit mit sanfter Luftbewegung um die empfindlichen neuen Blätter.
Macodes petola wächst aus fleischigen, kriechenden Trieben, die entlang der Substratoberfläche wurzeln. Als rhizombildender Geophyt speichert sie Wachstumsenergie dicht am Substrat, während die beblätterten Triebe aus dem kriechenden Stängel entstehen. Die Blätter sind dünn und empfindlich und reagieren schnell, wenn der Wurzelbereich zu stark austrocknet oder die Luft zu trocken wird.
Der feucht-tropische Lebensraum verlangt eine feine, aber luftige Mischung: kleine Orchideenrinde, feine Kokosfaser, Perlit, humusreiche organische Bestandteile oder ähnliche feuchtigkeitshaltende Zutaten mit guter Durchlässigkeit. Der Wurzelbereich sollte gleichmäßig leicht feucht bleiben, mit genug Luft rund um das Rhizom, damit Fäulnis vermieden wird. Ein flacher, breiterer Topf passt zum kriechenden Wuchs besser als ein tiefes Gefäß, solange das Substrat offen und sauerstoffreich bleibt.
Macodes petola wächst gut in einem geschlossenen Schaukasten, wenn Belüftung vorhanden ist. Ein stehendes, unbelüftetes Gefäß fördert Blattflecken und Stängelfäule, besonders wenn das Substrat zu lange nass bleibt. Für die Kultur drinnen passt ein warmer, heller Schattenplatz, ein flacher atmungsaktiver Topf und eine Mischung, die leicht feucht statt schwer und nass wirkt.
Macodes petola ist eine Zierorchidee und sollte nicht als essbar betrachtet werden. Halte sie von Haustieren und Kindern fern, die Pflanzen anknabbern, um die weichen Triebe zu schützen und mögliche Magenreizungen zu vermeiden.
Macodes petola gehört zu den Orchidaceae. Das Basionym Neottia petola wurde 1825 von Blume veröffentlicht, die anerkannte Kombination Macodes petola 1840 von Lindley. Der Gattungsname Macodes wird mit dem griechischen makos, Länge, verbunden und bezieht sich auf den verlängerten Mittellappen der Orchideenlippe. Die Art gehört zu den Juwelorchideen, bei denen kriechende Rhizome dünne, fein geaderte Blätter dicht über dem Substrat tragen.
Macodes petola verbindet kriechenden rhizomartigen Wuchs, bronzegrüne Blätter und helle goldene Aderung in warmer, feuchter Zimmerkultur.
Pflanzennamen, Wuchsform, natürliche Herkunft und Pflegehinweise werden sorgfältig geprüft, damit die Angaben im Shop klar, einheitlich und verständlich bleiben.Mehr zur Pflanzenpflege.
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