Standort
Sonne bis Halbschatten




Geranium (Storchschnabel)
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Deine Pflanze für draußen wurde gerade verpackt, transportiert und ausgepackt. Gib ihr deshalb einen ruhigen Start, bevor du sie auspflanzt oder dauerhaft an ihren Standort stellst. Entferne die Verpackung vorsichtig, prüfe Topf, Triebe, sichtbare Wurzeln und Substratfeuchtigkeit und lege lockeres Substrat wieder behutsam um den Wurzelballen. Gieße, wenn sich der Wurzelballen trocken anfühlt, aber lasse den Topf nicht im Wasser stehen. Stelle die Pflanze in den ersten Tagen geschützt und passend zu ihrem Lichtbedarf auf, fern von starker Mittagssonne, kräftigem Wind, Frost und Hitzestress.
Setze die Pflanze nicht sofort ungeschützt Sonne, Wind und Temperaturschwankungen aus, besonders wenn sie jung, frisch ausgetrieben, immergrün, kürzlich zurückgeschnitten oder aus Gewächshauskultur ist. Gewöhne sie über mehrere Tage schrittweise an mehr Sonne, Wind und Temperaturschwankungen. Wenn kalte Nächte, Sturm, intensive Sonne oder heißes, trockenes Wetter erwartet werden, halte die Pflanze geschützt, bis die Bedingungen stabiler sind. Dünge nicht direkt nach der Lieferung; lass die Pflanze erst ankommen und beginne erst wieder mit dem Düngen, wenn sie aktiv wächst und die Bedingungen passen.
Pflanzen für draußen können in verschiedenen saisonalen Stadien ankommen. Je nach Jahreszeit kann deine Pflanze Blätter tragen, blühen, frisch austreiben, kürzlich zurückgeschnitten sein, ruhen, teilweise kahl oder ohne Blätter sein. Passe die Pflege an ihren aktuellen Zustand an: Aktiv wachsende Pflanzen brauchen häufigere Feuchtigkeitskontrollen, während bei ruhenden Pflanzen bis zum neuen Austrieb vor allem Schutz vor Extremen und eine sparsame Kontrolle der Feuchtigkeit wichtig sind.
Pflanze erst aus, wenn der Boden bearbeitbar ist und das Wetter zur Pflanzenart passt. Vermeide das Auspflanzen bei Frost, Hitzewellen, vernässtem Boden oder sehr trockenen, windigen Phasen. Es ist besser, die Pflanze kurzzeitig geschützt im Topf zu halten, als sie unter belastenden Bedingungen auszupflanzen. Nach dem Pflanzen gründlich angießen, damit Wurzelballen und umgebende Erde guten Kontakt bekommen; danach die Feuchtigkeit während der Anwachsphase weiter kontrollieren.
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Geranium 'Johnson’s Blue' ist einer dieser winterharten Storchschnäbel, die ihren Platz durch Farbe, Flächendeckung und eine natürliche, lockere Form verdienen. Die Pflanze bildet einen niedrigen bis mittelhohen Hügel aus tief geteilten grünen Blättern und schiebt vom späten Frühjahr bis in den Sommer offene, schalenförmige Blüten in klarem Blauviolett. Der Wuchs breitet sich aus, bleibt aber weich, sodass sich die Pflanze locker um Rosen, Sträucher, höhere Stauden und Wegränder legen kann. Im Freiland erreichen ausgewachsene Pflanzen ungefähr 10–50 cm Höhe und 50–100 cm Breite, wobei die Blütenstiele über einer grünen Basis stehen.
Die Wirkung ist locker und großzügig. Die Blüten sind groß genug, um auch aus einiger Entfernung sichtbar zu bleiben, während die fein geteilten Blätter die Pflanze vor und nach der Hauptblüte attraktiv halten. Geranium 'Johnson’s Blue' eignet sich besonders gut dort, wo Beete bodennah saisonale Farbe brauchen: vorne im Staudenbeet, entlang eines sonnigen Wegs, unter luftigen Sträuchern oder zwischen später blühenden Pflanzen, die lebendige Füllung um ihre Stiele gebrauchen können. Die Pflanze ist krautig, daher stirbt das oberirdische Wachstum zum Saisonende natürlich zurück und treibt im Frühjahr aus der Krone wieder aus.
Volle Sonne bringt in vielen Gärten die leuchtendste Blüte, während Halbschatten die Blätter bei warmen, trockenen Phasen frischer hält. Ein Standort mit Morgensonne und etwas Schutz am Nachmittag kann in heißen Innenhöfen oder exponierten Balkonlagen sehr gut geeignet sein. Der Boden sollte mäßig nährstoffreich sein und im Winter nicht vernässen. Feuchter, aber gut wasserdurchlässiger Lehm ist ideal, doch dieser Storchschnabel ist anpassungsfähig in Kalk-, Ton-, Lehm- und Sandböden, wenn die Struktur überschüssiges Wasser von der Krone wegführt.
Für Beetpflanzungen lockerst du einen breiten Bereich um den Wurzelballen und arbeitest Kompost nur dort ein, wo der Boden sehr arm ist. Schwerer Tonboden profitiert von struktureller Verbesserung und leicht erhöhter Pflanzung, wenn sich im Winter Nässe sammelt. Sandige Böden können Geranium 'Johnson’s Blue' gut tragen, wenn während der Anwachsphase gleichmäßig Feuchtigkeit gehalten wird. Nach der ersten vollen Wachstumsperiode kommen Pflanzen meist mit normalen Wetterschwankungen zurecht, obwohl lange Trockenheit die Blütenzahl senken und die Blätter früh müde wirken lassen kann.
Nutze die ausgewachsene Breite als praktische Abstandshilfe. Im Freiland solltest du etwa 100 cm für eine volle, ausgewachsene Pflanze einplanen, wenn ein einzelnes Exemplar Raum zum Breiterwerden hat. Für schnellere Deckung können mehrere Pflanzen enger gesetzt werden; dabei ist zu erwarten, dass die Stiele früher überlappen und nach der Blüte leichter Schnitt sinnvoll sein kann. Bei Rosen oder aufrechten Sträuchern bleibt die Krone beim Pflanzen frei, während sich neuer Wuchs nach außen ausbreitet, sobald die Wurzeln einwachsen.
In Gefäßen bleibt Geranium 'Johnson’s Blue' kleiner und langsamer als im Freiland, besonders wenn Wurzelraum und Sommerfeuchtigkeit begrenzt sind. Verwende ein breites Gefäß mit Abzugslöchern und eine torffreie, durchlässige Mischung für Gefäße im Freien mit mineralischen Bestandteilen für bessere Belüftung. Eine Schale oder ein niedriger Pflanztopf passt zum hügeligen Wuchs, während ein tieferer Terrassentopf den Wurzeln stabilere Feuchtigkeit bietet. Topfpflanzen brauchen bei warmem Wetter häufigere Kontrollen, weil die Blattfläche schnell Feuchtigkeit aus dem Wurzelbereich zieht.
Frisch gepflanztes Geranium 'Johnson’s Blue' gründlich wässern und den Wurzelbereich gleichmäßig feucht halten, während neue Wurzeln in den umgebenden Boden wachsen. Im Beet sollte bei Trockenphasen tief gegossen werden, damit der ganze Wurzelbereich durchfeuchtet wird. Nach der Etablierung braucht die Pflanze meist nur bei längerer Trockenheit oder in sehr durchlässigem Boden zusätzliches Wasser. Im Topf gießt du, wenn sich die oberen 30–40% der Topftiefe trocken anfühlen; dann den ganzen Wurzelballen durchfeuchten und Überschuss ablaufen lassen.
Düngung sollte maßvoll bleiben. Eine Frühjahrsauflage mit reifem Kompost oder ein ausgewogener Langzeitdünger reicht meist für gesunde Blüte und Blatterneuerung. Starke Düngung kann üppigen, weichen Wuchs fördern, der früher auseinanderfällt. Wenn die Pflanze in der Nähe von Rosen oder größeren Sträuchern steht, sollte Mulch auf der Bodenoberfläche bleiben und nicht direkt an der Krone liegen, damit die Basis luftig und sauber bleibt.
In Pflanzungen kombinierst du Geranium 'Johnson’s Blue' am besten mit aufrechten Formen, die durch oder hinter ihm aufsteigen können. Salvia, Nepeta, Rosen, Ziergräser und höhere winterharte Stauden profitieren von seiner niedrigeren, kühlenden Blütenfarbe. Die Pflanze ist auch zwischen Frühlingszwiebeln nützlich, weil ihre sich ausbreitenden Blättern vergilbende Zwiebelblätter kaschieren, während die ersten Storchschnabelblüten öffnen.
Nach der Hauptblüte entfernst du verblühte Stiele und müde Blätter, um eine sauberere zweite Wachstumsphase anzuregen. Dieser Schnitt kann leicht sein und nur die geblühten Stiele entfernen, oder stärker ausfallen, wenn der Hügel nach Hitze oder Regen zusammengefallen ist. Frische Blätter treiben meist von der Basis nach, wenn Feuchtigkeit und Temperaturen passen. Am Ende der Wachstumsperiode kann altes krautiges Wachstum nach dem Braunwerden entfernt oder kurz für winterliche Struktur stehen gelassen und im Frühjahr aufgeräumt werden.
Die meisten Probleme entstehen durch nasse Kronen, sehr dichten Schatten oder erschöpfte Topferde. Anhaltende Winternässe kann Wurzeln schwächen, während trockene Töpfe zu schlaffen Stielen und kürzerer Blüte führen können. Echter Mehltau kann in warmer, trockener Luft mit schlechter Luftbewegung auftreten, besonders wenn gleichzeitig die Wurzeln trocken sind. Dickmaulrüssler-Larven sind bei vielen winterharten Stauden im Gefäß ein Risiko, daher sollte plötzliches Zusammenfallen im Topf mit einer Wurzelkontrolle beantwortet werden. In offenen Beeten kann Teilung alle paar Jahre im Frühjahr alte Horste erneuern und frische Pflanzstücke liefern.
Robuste Storchschnabel-Sorte, ausgewählt für lange Blüte und breit-hügeligen Wuchs.
Krautige Staude
Standort
Sonne bis Halbschatten
Bodenfeuchte
Mittel
Durchlässigkeit
Feuchtigkeitsspeichernd, Gut durchlässig
Winterhärte
Voll winterhart · -20°C
Endgröße
10–50 × 50–100 cm
Im Winter
Zieht im Winter ein
Blütezeit
Frühling, Sommer
Im Topf
Gut für Töpfe geeignet
Rückschnitt
Nach der Blüte, Frühling