Licht
Helles indirektes Licht • ca. 10.000–20.000 Lux



Birkenfeige
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Ficus benjamina 'Kinky'
Licht
Helles indirektes Licht • ca. 10.000–20.000 Lux
Gießen
Gießen, wenn das Substrat zu ca. 30–50 % abgetrocknet ist
Substrat
Luftig • feuchtigkeitspuffernd • organisch-mineralisch ausgewogen • mittlere Struktur
Temperatur
Idealbereich: 18–26 °C • Nicht unter: 10 °C
Luftfeuchtigkeit
Leicht erhöht 50–60 %
Wuchsform
Aufrechter verholzender Strauch oder Baum.
Rankhilfe
Nicht nötig
Wachstumstempo
Mittel
Max. Größe drinnen
Max. Höhe: 60 cm • Max. Breite: 60 cm
Giftigkeit & Sicherheit
Leicht giftig
Herkunft & Lebensraum
Sorte von Ficus benjamina; Wildart vom tropischen und subtropischen Asien bis Nordaustralien
Draußen
besser drinnen halten
Diese Pflegewerte sind kurze Richtwerte für die Zimmerpflanzenpflege. Nutze sie als Orientierung und passe die Pflege an Topfgröße, Substrat, Temperatur und Abtrocknung an.
Mehr Details findest du in der vollständigen Produktbeschreibung oder in unseren Pflegeratgebern.
Ficus benjamina ‘Kinky’ ist eine kompakte panaschierte Birkenfeige mit kleinen grünen Blättern und cremefarbenen Rändern. Die Blätter sind feiner als bei vielen klassischen Birkenfeigen, und die hellen Ränder heben jedes kleine Blatt deutlich hervor. Die kurzen Blattabstände halten die verholzte Krone dicht.
Im Topf bleibt ‘Kinky’ dicht verzweigt und kann mit der Zeit zu einem kleinen Hochstämmchen geformt werden. Die panaschierten Bereiche wachsen meist langsamer als kräftige rein grüne Triebe. Wenn ein grüner Trieb stehen bleibt, kann er in der Krone dominieren und das panaschierte Muster reduzieren. Schneide solche Triebe an ihrer Basis heraus, sobald sie erscheinen.
Ficus benjamina ist in tropischem und subtropischem Asien bis nach Nordaustralien heimisch. ‘Kinky’ braucht wie die Art helles gefiltertes Licht, gleichmäßige Wärme und sorgfältiges Gießen. Die hellen Blattränder enthalten weniger Chlorophyll, deshalb braucht sie genug Licht für kräftiges Wachstum. Harte direkte Sonne kann die cremefarbenen Ränder aber verbrennen.
Blattfall nach Transport oder Standortwechsel ist bei Ficus benjamina häufig. Braune Ränder an den cremefarbenen Blattteilen entstehen meist durch heiße Sonne, trockene Luft, Salzablagerungen oder unregelmäßiges Gießen. Gelbe Blätter deuten darauf hin, dass das Substrat in der unteren Topfhälfte nass bleibt. Lange grüne Triebe sind meist Rücktriebe, bei denen ein panaschierter Trieb vollständig grün geworden ist. Entferne sie direkt am Ansatz.
Kontrolliere die Blattunterseiten auf Spinnmilben, besonders in warmen trockenen Räumen. Suche in engen Zweigverzweigungen nach Wollläusen. Schildläuse können an Stämmen und Blattrippen sitzen und bleiben leicht unbemerkt, bis klebriger Belag auftaucht.
Schnittstellen geben weißen Milchsaft ab, besonders an dickeren rein grünen Stämmen. Nutze Handschuhe beim Schneiden und halte abgeschnittene Pflanzenteile von Haustieren fern. Die Pflanze selbst gehört ebenfalls außer Reichweite, wenn Haustiere Blätter anknabbern.
Stecklinge erhalten die cremegeränderte Panaschierung und den kompakten verzweigten Wuchs. Aus Samen gezogene Pflanzen würden nicht zuverlässig dasselbe Blattmuster oder denselben kompakten Wuchs entwickeln. Zimmerpflanzen zeigen selten Feigen, und die versteckten Blüten sind nicht wie gewöhnliche Blüten sichtbar.
Botanisch ist ‘Kinky’ eine Sorte von Ficus benjamina in Moraceae, der Maulbeer- und Feigenfamilie. Ficus ist der lateinische Name für Feige, und Ficus benjamina wurde 1767 von Linnaeus veröffentlicht. Der englische Trivialname „weeping fig“ kommt von den hängenden Zweigen der Art.
Kleine cremegeränderte Blätter sitzen eng entlang kurzer verzweigter Stämme und halten ‘Kinky’ dicht und blattreich.
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