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Ficus (Feige)

Panaschierte Blätter von Ficus 'Anastasia' vor weißem Hintergrund

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Moraceae (Maulbeergewächse)

Ficus (Feige)

Auf einen Blick

Ficus gesund halten: Licht, Substrat und Wasser

  • Ficus bleibt leichter zu führen, wenn Licht, Wasser, Substrat und Standort zusammenpassen.
  • Licht: Bei Ficus hält helles, indirektes Licht den Wuchs kompakt; Sonne direkt hinter Glas kann schnell zu heiß werden.
  • Gießen: gründlich, mit freiem Ablauf und passend zur Trocknung im Topf.
  • Substrat: passend zur Pflanze, zum Standort und zum verfügbaren Platz.
  • Für kräftigen Neuwuchs zählt nutzbares Licht mehr als ein abrupter Sonnenplatz.
  • Wenn Licht, Gießen und Substrat zusammenpassen, reagiert Ficus deutlich berechenbarer.

Unter weniger warmen Bedingungen senkt ein offener Topfaufbau das Risiko von Wurzelschäden. Für gleichmäßigen Neuaustrieb werden Lichtverteilung, Abstand und Führung wichtiger.

Botanisches Profil

Ficus ist eine anerkannte Gattung der Moraceae mit Vorkommen in den Tropen und Subtropen. Zimmerpflanzen sind nur ein kleiner Ausschnitt einer sehr großen Gruppe verholzender Feigen, zu der Bäume, Sträucher, Kletterer und Hemiepiphyten gehören.

Details & Pflege

Ficus: Zimmerbäume, holzige Struktur und sehr unterschiedliche Blatttypen

Was in Ficus steckt

Ficus als Zimmerpflanze reicht vom dickblättrigen Gummibaum (Ficus elastica) über hohe Geigenfeigen (Ficus lyrata) bis zur fein verzweigten Birkenfeige (Ficus benjamina). Dazu kommen kompakte Formen wie Ficus microcarpa und viele Unterschiede in Blattgröße, Farbe und Verzweigung. Gemeinsam sind ihnen holziger Wuchs und eine Vorliebe für einen stabilen Platz, sobald dieser funktioniert.

Ficus auswählen

  • Blattgröße: große Blätter (lyrata) wirken markant und skulptural; kleinere Blätter (benjamina) bilden eine leichtere, dichtere Krone.
  • Wuchsform: aufrechte einstämmige Baumformen passen auf den Boden; buschigere Töpfe füllen Regale und Beistelltische schneller.
  • Veränderungstoleranz: manche Typen werfen nach Umstellen oder Routinedifferenzen Blätter ab; andere bleiben stabiler, sobald das Licht gleichmäßig ist.
  • Platz: viele Ficus werden klein verkauft, entwickeln sich aber mit der Zeit zu echten Zimmerbäumen – prüfe Höhe und Breite, nicht nur die Topfgröße.
  • Lichtniveau: hellere Plätze unterstützen kürzere Internodien, vollere Kronen und saubereren Neuaustrieb.

Pflegebasis

  • Licht: helles, indirektes Licht ist die Basis; mehrere Stunden sanfte Sonne können vielen Typen passen.
  • Gießen: Topf durchdringend wässern, vollständig ablaufen lassen und danach teilweise antrocknen lassen.
  • Substrat: eine luftige, frei drainierende Mischung hält Wurzeln gesünder als schwere, langsam trocknende Erde.
  • Schnitt: Schnitt kontrolliert Größe und fördert Verzweigung; warme, hellere Monate bringen meist die schnellste Reaktion.
  • Luftbewegung: stehende, heiße Luft kann Schädlinge fördern; etwas Luftbewegung hält Blätter sauberer.

Viele Ficus richten ihre Krone zum stärksten Licht aus. Schrittweise Veränderungen sind meist unproblematisch, aber große Wechsel bei Richtung, Temperatur oder Gießrhythmus können kurzzeitig Blattfall auslösen, während die Pflanze sich neu einpendelt.

Worauf du achten solltest

  • Blattfall: folgt oft einem Wechsel bei Licht oder Gießrhythmus; neuer Wuchs passt meist zu den neuen Bedingungen, sobald die Pflanze stabil steht.
  • Klebrige Blätter: können auf Schildläuse oder andere saugende Schädlinge hinweisen – Stämme und Blattunterseiten kontrollieren.
  • Braune Spitzen oder Flecken: treten oft nach Trockenphasen, Heizungsluft oder Salzaufbau in der Mischung auf.

Häufige Fragen zu Ficus