Licht
Helles indirektes Licht • ca. 10.000–20.000 Lux




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Deine neue Pflanze hat gerade eine lange Reise hinter sich und braucht einen ruhigen Start in ihrem neuen Zuhause. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Auspacken und zur Pflege in der ersten Woche findest du in unserem Ratgeber zur Pflege nach der Lieferung. Mehr dazu, wie sich deine Pflanze in den nächsten Wochen eingewöhnt, liest du in unserem Ratgeber zur Eingewöhnung von Zimmerpflanzen.
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Steckbrief
Licht
Helles indirektes Licht • ca. 10.000–20.000 Lux
Gießen
Gießen, wenn das Substrat zu ca. 30–50 % abgetrocknet ist
Substrat
Luftig + schnell durchlässig • leicht feuchtigkeitspuffernd • auf Rindenbasis • mittelgrob
Temperatur
Idealbereich: 18–26 °C • Nicht unter: 16 °C
Luftfeuchtigkeit
Hoch 60–80 %+
Wuchsform
Kletternde halbepiphytische krautige Staude.
Rankhilfe
Empfohlen
Wachstumstempo
Langsam
Max. Größe drinnen
Max. Höhe mit Rankhilfe: 200 cm • Max. Breite: 120 cm
Giftigkeit & Sicherheit
Giftig
Herkunft & Lebensraum
Ursprünglich von Benin bis Uganda und Angola
Draußen
ab 15 °C · geschützter Platz
Diese Pflegewerte sind kurze Richtwerte für die Zimmerpflanzenpflege. Nutze sie als Orientierung und passe die Pflege an Topfgröße, Substrat, Temperatur und Abtrocknung an.
Mehr Details findest du in der vollständigen Produktbeschreibung oder in unseren Pflegeratgebern.
Junge Pflanzen von Cercestis mirabilis haben helle silbrig-grüne Zeichnungen auf kräftigen grünen Blättern. Die Blattoberfläche kann außerdem leicht erhaben oder strukturiert wirken.
Die Pflanze wächst kletternd, mit Trieben, die sich über Luftwurzeln an geeigneten Flächen festhalten. Wenn sie klettert, können spätere Blätter größer, grüner und weniger stark gezeichnet werden. Drinnen bleibt Cercestis mirabilis oft lange in der Jugendform, besonders wenn der Trieb noch niedrig bleibt oder gerade erst klettert.
Cercestis mirabilis stammt aus dem feucht-tropischen Afrika, von Benin bis Uganda und hinunter nach Angola. In der Natur wächst sie als Liane, klettert durch benachbarte Vegetation und bildet an ihren Nodien Wurzeln. Ein Nodium ist eine Stelle am Trieb, an der Wurzeln oder neuer Austrieb entstehen können. Diese Stellen sind wichtig fürs Klettern und für die Vermehrung.
Im Innenbereich steht Cercestis mirabilis am besten in hellem, gefiltertem Licht. Starke direkte Sonne durch Glas kann die Blätter schädigen, während zu wenig Licht das Rankenwachstum bremst und neuen Austrieb schwächer macht. Halte das Substrat leicht feucht, wobei überschüssiges Wasser ablaufen muss.
Verwende ein luftiges Substrat für Aronstabgewächse mit Rinde, Kokoschips und mineralischen Bestandteilen wie Perlit oder Bims. Die Mischung sollte etwas Feuchtigkeit halten, aber luftig bleiben.
Gib der Pflanze einen Moosstab, Kokosstab oder ein flaches Brett, solange sie noch jung ist. Eine Stütze gibt dem Trieb Halt. Größere Blätter entstehen meist, wenn die Pflanze älter wird und warm, hell und gut bewurzelt wächst. Binde die Triebe anfangs locker an und lass die Luftwurzeln später selbst Halt finden, wo sie greifen können.
Halte sie warm, idealerweise bei etwa 20–28 °C, und schütze sie vor kalten Fensterbänken oder Zugluft. Höhere Luftfeuchtigkeit hilft neuen Blättern, sich ohne trockene Ränder zu entfalten. Dünge schwach, wenn die Pflanze neuen Austrieb bildet. Wenn der Wuchs schwach ist, prüfe Licht, Wurzelgesundheit und Wärme, bevor du mehr düngst. Topfe um, wenn die Wurzeln den Topf füllen oder die Mischung beginnt zu verdichten.
Kleine oder schwache neue Blätter deuten meist auf zu wenig Licht, kühle Bedingungen, schlechte Bewurzelung oder fehlende Stütze hin. Gelbe Blätter mit weichen Blattstielen sprechen oft für nasses, verdichtetes Substrat. Eingerissener oder trockener neuer Austrieb kann durch schwankende Feuchtigkeit, niedrige Luftfeuchtigkeit oder Schädlinge entstehen. Grünere Blätter können bei älterem, kletterndem Wuchs normal sein.
Kontrolliere Nodien, Blattbasen und Kontaktstellen zur Stütze auf Wollläuse oder Schildläuse, denn dort verstecken sie sich häufig.
Als Aronstabgewächs kann Cercestis mirabilis reizend sein, wenn Pflanzenteile angeknabbert, gegessen oder nach dem Schneiden berührt werden. Halte die Pflanze außerhalb der Reichweite von Haustieren und Kindern und wasche dir nach Kontakt mit Pflanzensaft oder geschnittenen Trieben die Hände.
Der akzeptierte botanische Name ist Cercestis mirabilis (N.E.Br.) Bogner, aus der Familie Araceae. Das Artepitheton mirabilis bedeutet bemerkenswert und bezieht sich auf die gezeichneten Jugendblätter und darauf, wie sich die Pflanze beim Klettern verändert.
Cercestis mirabilis wächst am besten, wenn sie von Anfang an eine Klettermöglichkeit bekommt.
Angaben zu Pflanzennamen, Wuchsformen, natürlichen Lebensräumen und Zimmerpflanzenpflege werden vor der Veröffentlichung mit verlässlichen botanischen, standortbezogenen und gärtnerischen Quellen abgeglichen.Zu unseren Pflanzenpflege-Ressourcen und Quellen.