Licht
Helles indirektes Licht • ca. 10.000–20.000 Lux
















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Deine neue Pflanze hat gerade eine lange Reise hinter sich und braucht einen ruhigen Start in ihrem neuen Zuhause. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Auspacken und zur Pflege in der ersten Woche findest du in unserem Ratgeber zur Pflege nach der Lieferung. Mehr dazu, wie sich deine Pflanze in den nächsten Wochen eingewöhnt, liest du in unserem Ratgeber zur Eingewöhnung von Zimmerpflanzen.
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Steckbrief
Licht
Helles indirektes Licht • ca. 10.000–20.000 Lux
Gießen
Gießen, wenn das Substrat zu ca. 20–35 % abgetrocknet ist
Substrat
Luftig • feuchtigkeitspuffernd • organisch-mineralisch ausgewogen • mittlere Struktur
Temperatur
Idealbereich: 20–27 °C • Nicht unter: 18 °C
Luftfeuchtigkeit
Hoch 60–80 %+
Wuchsform
Aufrechte, horstbildende krautige Staude.
Rankhilfe
Nicht nötig
Wachstumstempo
Langsam
Max. Größe drinnen
Max. Höhe: 60 cm • Max. Breite: 50 cm
Giftigkeit & Sicherheit
Giftig
Herkunft & Lebensraum
Ursprünglich aus Samar, Philippinen
Draußen
ab 15 °C · geschützter Platz
Diese Pflegewerte sind kurze Richtwerte für die Zimmerpflanzenpflege. Nutze sie als Orientierung und passe die Pflege an Topfgröße, Substrat, Temperatur und Abtrocknung an.
Mehr Details findest du in der vollständigen Produktbeschreibung oder in unseren Pflegeratgebern.
Alocasia scalprum ist eine kleine philippinische Art von Samar mit schmalen, klingenförmigen Blättern, fester Oberfläche und blaugrüner bis graugrüner Ausfärbung. Sie ist oft als Samar Lance im Handel bekannt, ein Name, der sowohl zur Herkunft als auch zur langen, spitzen Blattform passt.
Eine kleine Knolle sitzt im Zentrum der Pflanze und bildet nach und nach eine kompakte Gruppe schmaler Blätter. Reife Blattspreiten sind meist etwa 15–25 cm lang und 2–5 cm breit, mit kurzen Blattstielen und einer leicht gebogenen Kontur. Neue Blätter treiben weicher und grüner aus und härten dann zu dunkleren, festeren Blattspreiten mit klarerer Rippung und einem dezenten metallischen Schimmer aus.
Alocasia scalprum stammt von Samar auf den Philippinen. Im Topf reagieren die kleine Knolle und die schmalen Blätter am besten auf Wärme, gleichmäßige Feuchtigkeit, eine luftige Basis und leichte Düngung während des aktiven Wachstums.
Durch ihre kompakte Größe bleibt die Pflanze in einem kleinen, warmen Topf am stabilsten. Dort kann die Knolle fest wurzeln und neue Blätter ohne Stress ausreifen. Ältere Blätter altern natürlich, während frisches Wachstum entsteht.
Topfe Alocasia scalprum nur um, wenn der Topf gut durchwurzelt ist oder das Substrat seine Struktur verloren hat. In einem eher engen Topf lässt sich die Feuchtigkeit rund um die kleine Knolle besser kontrollieren. Gehe eine kleine Topfgröße nach oben und halte die Knolle fest, warm und leicht über dem nassesten Teil des Substrats. Gieße nach dem Umtopfen vorsichtig, bis neue Wurzeln wieder aktiv sind.
Die Vermehrung erfolgt durch Ableger oder Knollenteilung. Warte, bis ein junger Trieb eigene Wurzeln hat, bevor du ihn trennst. Sehr kleine Knollenstücke können schnell faulen, wenn sie zu nass stehen, deshalb nutze einen kleinen luftigen Topf, gleichmäßige Wärme und sanfte Luftfeuchtigkeit. Neue Teilstücke wachsen zunächst meist langsam und bilden stärkere schmale Blätter, sobald sich das Wurzelsystem stabilisiert hat.
Alocasia scalprum kann in mineralischen Substraten wachsen, wenn die Struktur fein genug für ein kleines Wurzelsystem, aber trotzdem offen genug für Luft ist. Ein Substrat mit Bims, Perlit, kleiner Rinde und einem kleinen wasserspeichernden Anteil hält die feinen Wurzeln leicht feucht und lässt zugleich Luft an die Knolle. Semi-Hydro eignet sich am besten für bewurzelte, nicht gestresste Pflanzen; halte den Wasserstand niedrig und die Knolle über der nassesten Schicht.
Reife Pflanzen können einen einzelnen Blütenstand mit grüner Spatha und einem Spadix bilden, der kürzer ist als die Spatha. Drinnen sind die schmalen strukturierten Blätter deutlich häufiger zu sehen als Blüten.
Alocasia scalprum enthält reizende Calciumoxalat-Kristalle und ist giftig, wenn Pflanzenteile gefressen werden. Halte sie von Haustieren und Kindern fern und wasche dir nach dem Umgang mit geschnittenem Gewebe die Hände.
Alocasia scalprum A.Hay wurde 1999 veröffentlicht und gehört zu den Aronstabgewächsen. Das Epitheton scalprum kommt aus dem Lateinischen und bezeichnet ein Schneide- oder Schabwerkzeug, passend zu den schmalen, spitzen Blattspreiten. Der Beiname Samar Lance spiegelt sowohl die Herkunft von Samar als auch die lanzenartige Blattform wider, unter dem die Pflanze im Handel bekannt ist.
Mit gleichmäßiger Wärme, gefiltertem Licht und einer luftigen Basis behält Alocasia scalprum die schmalen, festen Blätter, für die Samar Lance bekannt ist.
Angaben zu Pflanzennamen, Wuchsformen, natürlichen Lebensräumen und Zimmerpflanzenpflege werden vor der Veröffentlichung mit verlässlichen botanischen, standortbezogenen und gärtnerischen Quellen abgeglichen.Zu unseren Pflanzenpflege-Ressourcen und Quellen.