Licht
Helles indirektes Licht • ca. 10.000–20.000 Lux











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Steckbrief
Licht
Helles indirektes Licht • ca. 10.000–20.000 Lux
Gießen
Gießen, wenn das Substrat zu ca. 20–35 % abgetrocknet ist
Substrat
Luftig • feuchtigkeitspuffernd • organisch-mineralisch ausgewogen • mittlere Struktur
Temperatur
Idealbereich: 20–30 °C • Nicht unter: 15 °C
Luftfeuchtigkeit
Leicht erhöht 50–60 %
Wuchsform
Aufrechte, horstbildende krautige Staude.
Rankhilfe
Nicht nötig
Wachstumstempo
Mittel
Max. Größe drinnen
Max. Höhe: 250 cm • Max. Breite: 180 cm
Giftigkeit & Sicherheit
Giftig
Herkunft & Lebensraum
Ursprünglich aus Luzon, Philippinen
Draußen
ab 15 °C · geschützter Platz
Diese Pflegewerte sind kurze Richtwerte für die Zimmerpflanzenpflege. Nutze sie als Orientierung und passe die Pflege an Topfgröße, Substrat, Temperatur und Abtrocknung an.
Mehr Details findest du in der vollständigen Produktbeschreibung oder in unseren Pflegeratgebern.
Alocasia portei ist eine großwüchsige, grünblättrige Art von Luzon auf den Philippinen. Mit zunehmender Reife kann sie einen dicken aufrechten Stamm mit langen gemusterten Blattstielen und riesigen, in schmale Segmente geteilten Blättern bilden. Junge Pflanzen zeigen die eingeschnittene Blattform bereits, während ältere Pflanzen über der Basis eine größere Krone aus segmentierten Blattspreiten tragen.
Die Blattspreite ist pfeilförmig und tief fiederspaltig, also in lange schmale Abschnitte eingeschnitten, die weiterhin entlang der Hauptspreite verbunden bleiben. Reife Blätter können fest und ledrig wirken, mit welligen bis gekräuselten Rändern und deutlichen Adern auf der Unterseite. Die Blattstiele sind lang und oft gesprenkelt, mit dunkleren Zeichnungen auf grünem oder gelbgrünem Gewebe. Wenn der Stamm länger wird, können ältere Blätter abfallen und Spuren am unteren Stamm hinterlassen, während aus der Krone neue Blätter nachwachsen.
Alocasia portei stammt von Luzon, wo sie in einem warmen, feuchten tropischen Klima wächst. Sie ist aus Waldstandorten in niedrigen bis mittleren Höhenlagen bekannt, auch aus Sekundärwald, wo große Blätter gefiltertes Licht aufnehmen und das Wurzelsystem Platz hat, sich durch lockere organische Bodenschichten auszubreiten.
Drinnen wird die Größe früh wichtig. Eine junge Pflanze bleibt eine Weile handlich, aber reifer Wuchs braucht Platz am Boden, Platz nach oben und ein stabiles Gefäß. Helles gefiltertes Licht, Wärme und Wurzelvolumen helfen dem Stamm, größere Blätter zu tragen, während sich die Krone entwickelt.
Topfe Alocasia portei um, wenn die Wurzeln den Topf gefüllt haben, die Pflanze zu kippen beginnt oder das Substrat um die Basis zusammengefallen ist. Erhöhe die Topfgröße schrittweise, statt direkt in einen viel größeren Topf zu wechseln. Ein breites, schweres Gefäß gibt dem hohen Stamm und den langen Blattstielen besseren Halt. Setze die Stammbasis etwa gleich tief wie vorher und halte sie frei von nassem Substrat.
Zu Hause erfolgt die Vermehrung meist durch Teilung, wenn sich Ableger an der Basis bilden. Trenne nur Ableger mit eigenen Wurzeln und einem aktiven Wachstumspunkt. Größere Rhizomstücke sind möglich, aber riskant, weil dickes Gewebe faulen kann, wenn es vor der Neubewurzelung nass bleibt. Nutze sauberes Werkzeug, Wärme und ein nur leicht feuchtes, luftiges Substrat, während sich Teilstücke erholen.
Eingewachsene, gut bewurzelte Pflanzen können sich an mineralische Substrate oder Semi-Hydro-Systeme anpassen, aber Alocasia portei braucht eine stabile Basis und viel Sauerstoff um die Wurzeln. Verwende eine grobe mineralische Struktur und halte die Stammbasis über dem nassesten Bereich. Frisch geteilte oder gestresste Pflanzen stehen besser in einem leicht feuchten, luftigen Substrat, bis wieder aktive Wurzeln vorhanden sind.
Reife Pflanzen können paarige Blütenstände in der Blattkrone bilden, mit gesprenkelten Spathen und einem Spadix, der kürzer ist als die Spatha. Das sieht man vor allem an großen, etablierten Pflanzen unter warmen gewächshausähnlichen Bedingungen.
Alocasia portei enthält reizende Calciumoxalat-Kristalle und ist giftig, wenn Pflanzenteile gefressen werden. Halte die Pflanze von Haustieren und Kindern fern, besonders wenn Blätter und Stamm groß genug werden, um leicht erreichbar zu sein.
Alocasia portei wurde 1862 zuerst von Heinrich Wilhelm Schott veröffentlicht. Der Artname ehrt Marius Porte, einen französischen Pflanzensammler des 19. Jahrhunderts. Der ältere Name Schizocasia portei taucht in der botanischen Geschichte auf, aber Alocasia portei ist der akzeptierte Name.
Mit zunehmender Reife braucht Alocasia portei genug Platz, damit Stamm, Krone und große geteilte Blätter sich richtig entwickeln können.
Angaben zu Pflanzennamen, Wuchsformen, natürlichen Lebensräumen und Zimmerpflanzenpflege werden vor der Veröffentlichung mit verlässlichen botanischen, standortbezogenen und gärtnerischen Quellen abgeglichen.Zu unseren Pflanzenpflege-Ressourcen und Quellen.