Licht
Helles indirektes Licht • ca. 10.000–20.000 Lux












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Deine neue Pflanze hat gerade eine lange Reise hinter sich und braucht einen ruhigen Start in ihrem neuen Zuhause. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Auspacken und zur Pflege in der ersten Woche findest du in unserem Ratgeber zur Pflege nach der Lieferung. Mehr dazu, wie sich deine Pflanze in den nächsten Wochen eingewöhnt, liest du in unserem Ratgeber zur Eingewöhnung von Zimmerpflanzen.
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Steckbrief
Licht
Helles indirektes Licht • ca. 10.000–20.000 Lux
Gießen
Gießen, wenn das Substrat zu ca. 25–35 % abgetrocknet ist
Substrat
Luftig • feuchtigkeitspuffernd • organisch-mineralisch ausgewogen • mittlere Struktur
Temperatur
Idealbereich: 20–29 °C • Nicht unter: 15 °C
Luftfeuchtigkeit
Hoch 60–80 %+
Wuchsform
Aufrechte, horstbildende krautige Staude.
Rankhilfe
Nicht nötig
Wachstumstempo
Langsam
Max. Größe drinnen
Max. Höhe: 50 cm • Max. Breite: 40 cm
Giftigkeit & Sicherheit
Giftig
Herkunft & Lebensraum
Ursprünglich von Borneo (Sabah)
Draußen
ab 15 °C · geschützter Platz
Diese Pflegewerte sind kurze Richtwerte für die Zimmerpflanzenpflege. Nutze sie als Orientierung und passe die Pflege an Topfgröße, Substrat, Temperatur und Abtrocknung an.
Mehr Details findest du in der vollständigen Produktbeschreibung oder in unseren Pflegeratgebern.
Alocasia melo ist eine kompakte Alocasia aus Borneo mit dicken, tief runzligen Blättern, die fast geschnitzt wirken. Sie wächst aus einem kurzen Rhizom und trägt meist nur wenige Blätter gleichzeitig, sodass die dicken Blätter an der kompakten Pflanze deutlich hervorstechen. Die Blattspreiten sind breit und leicht rundlich, und der Blattstiel setzt unter der Blattspreite an, nicht am Rand. Dunkle, eingesunkene Adern ziehen sich durch die Oberfläche, während die erhöhten Bereiche dazwischen die raue, melonenartige Blattstruktur bilden. Die Oberseite ist gedeckt grün, blaugrün oder graugrün, die Unterseite deutlich heller und glatter.
Diese Art stammt aus Sabah im malaysischen Borneo. In der Natur wächst sie im Tieflandregenwald auf ultramafischen Substraten, also natürlich metallreichen, felsigen Böden, auch in dünnen Erdschichten an steilen Ufern schnell fließender Bäche. Im Zimmer braucht das Rhizom Wärme, gleichmäßige Feuchtigkeit und eine offene Mischung mit viel Luft um die Basis.
Hay, Boyce und Wong veröffentlichten Alocasia melo 1997 im Botanical Magazine. Der Artname melo bezieht sich auf die melonenartige, runzlige Struktur der Blätter.
Als Zimmerpflanze bleibt Alocasia melo kompakt, meist etwa 25–40 cm hoch, abhängig von Licht, Wärme, Wurzelgesundheit und Topfgröße. Das Wachstum ist langsam bis moderat. Neue Blätter erscheinen fest eingerollt und werden nach und nach stabiler, während sich die Oberflächenstruktur entwickelt. Ältere Blätter können nach Versand, Umtopfen oder einer dunkleren Phase verblassen, aber ein festes Rhizom kann wieder austreiben, wenn die Bedingungen besser werden.
Alocasia melo enthält unlösliche Calciumoxalat-Kristalle. Verschluckte Pflanzenteile können Mund, Hals und Magen reizen; Pflanzensaft kann auch empfindliche Haut reizen. Halte sie von Haustieren und kleinen Kindern fern und wasche dir nach dem Schneiden von Wurzeln oder Rhizomgewebe die Hände.
Am besten bleibt sie in einem kleinen, luftigen Topf mit Wärme und gefiltertem Licht.
Angaben zu Pflanzennamen, Wuchsformen, natürlichen Lebensräumen und Zimmerpflanzenpflege werden vor der Veröffentlichung mit verlässlichen botanischen, standortbezogenen und gärtnerischen Quellen abgeglichen.Zu unseren Pflanzenpflege-Ressourcen und Quellen.