Standort
Halbschatten






Acer (Ahorn)
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Deine Pflanze für draußen wurde gerade verpackt, transportiert und ausgepackt. Gib ihr deshalb einen ruhigen Start, bevor du sie auspflanzt oder dauerhaft an ihren Standort stellst. Entferne die Verpackung vorsichtig, prüfe Topf, Triebe, sichtbare Wurzeln und Substratfeuchtigkeit und lege lockeres Substrat wieder behutsam um den Wurzelballen. Gieße, wenn sich der Wurzelballen trocken anfühlt, aber lasse den Topf nicht im Wasser stehen. Stelle die Pflanze in den ersten Tagen geschützt und passend zu ihrem Lichtbedarf auf, fern von starker Mittagssonne, kräftigem Wind, Frost und Hitzestress.
Setze die Pflanze nicht sofort ungeschützt Sonne, Wind und Temperaturschwankungen aus, besonders wenn sie jung, frisch ausgetrieben, immergrün, kürzlich zurückgeschnitten oder aus Gewächshauskultur ist. Gewöhne sie über mehrere Tage schrittweise an mehr Sonne, Wind und Temperaturschwankungen. Wenn kalte Nächte, Sturm, intensive Sonne oder heißes, trockenes Wetter erwartet werden, halte die Pflanze geschützt, bis die Bedingungen stabiler sind. Dünge nicht direkt nach der Lieferung; lass die Pflanze erst ankommen und beginne erst wieder mit dem Düngen, wenn sie aktiv wächst und die Bedingungen passen.
Pflanzen für draußen können in verschiedenen saisonalen Stadien ankommen. Je nach Jahreszeit kann deine Pflanze Blätter tragen, blühen, frisch austreiben, kürzlich zurückgeschnitten sein, ruhen, teilweise kahl oder ohne Blätter sein. Passe die Pflege an ihren aktuellen Zustand an: Aktiv wachsende Pflanzen brauchen häufigere Feuchtigkeitskontrollen, während bei ruhenden Pflanzen bis zum neuen Austrieb vor allem Schutz vor Extremen und eine sparsame Kontrolle der Feuchtigkeit wichtig sind.
Pflanze erst aus, wenn der Boden bearbeitbar ist und das Wetter zur Pflanzenart passt. Vermeide das Auspflanzen bei Frost, Hitzewellen, vernässtem Boden oder sehr trockenen, windigen Phasen. Es ist besser, die Pflanze kurzzeitig geschützt im Topf zu halten, als sie unter belastenden Bedingungen auszupflanzen. Nach dem Pflanzen gründlich angießen, damit Wurzelballen und umgebende Erde guten Kontakt bekommen; danach die Feuchtigkeit während der Anwachsphase weiter kontrollieren.
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Acer palmatum 'Butterfly' ist ein panaschierter Japanischer Ahorn mit feinen handförmigen Blättern, deren Ränder cremeweiß bis weiß gezeichnet sind. Frischer Frühjahrsaustrieb kann zarte rosa Töne tragen, danach zeigt die Pflanze im Sommer ein Grün-Creme-Muster und im Herbst rosa, korallige und rote Nuancen. Der Wuchs ist aufrecht, leicht und fein verzweigt – ein heller, detailreicher Akzent für Eingänge, Terrassen und geschützte Beete.
Acer palmatum stammt aus Japan und Korea, und 'Butterfly' trägt diesen Waldcharakter in eine hellere, panaschierte Form. In der Natur sind Japanische Ahorne mit gemäßigten Wald- und Hangstandorten verbunden, wo Wurzeln kühl bleiben, Licht gefiltert ist und Feuchtigkeit verfügbar bleibt, während überschüssiges Wasser abläuft. Für den Garten bedeutet das: helles, aber gemildertes Licht, humusreicher Wurzelbereich und gleichmäßiges Wässern in warmen, trockenen Phasen.
'Butterfly' wird wegen feiner Details und weicher saisonaler Kontraste kultiviert. Jedes Blatt ist klein und sauber gelappt, mit unregelmäßig cremefarbenen Rändern, die bei leichter Luftbewegung schimmern. Neue Triebe zeigen im Frühjahr oft Rosa an den Rändern. Im Laufe der Saison wirkt die Krone silbrig-grüner und passt gut zu dunklen Immergrünen, strukturierten Gräsern, geschnittenen Sträuchern und schattigen Sitzplätzen.
Die Zeichnung ist ein Sortenmerkmal. Entscheidend sind gesunder Wuchs, gleichmäßige Feuchtigkeit und eine passende Exposition. Starke Mittagshitze hinterlässt an den hellen Blatträndern schneller Spuren, sehr wenig Licht kann den Wuchs lockerer machen. Ein heller, ruhiger Platz bietet die beste Mischung aus Farbeindruck, Zustand Die Blätter und Wachstum.
Im Freiland kann Acer palmatum 'Butterfly' zu einem kleinen aufrechten Baum von etwa 2,5–4 m Höhe heranwachsen, mit eher schmaler Breite von ungefähr 1–1,5 m. Der Aufbau bleibt leicht und ordentlich, daher passt er in kleinere Gärten, in denen ein feiner vertikaler Akzent wichtiger ist als große Breite.
Im Kübel wächst die Pflanze meist langsamer und kompakter. Mit großzügigem Topf und regelmäßiger Feuchtigkeit kann sie lange eine kleinere, dichtere Silhouette halten und ist dadurch gut für Terrassen und Hofpflanzungen geeignet.
Bei panaschierten Blättern ist Standortkomfort genauso wichtig wie Farbe. Etwas Platz um die Krone reduziert Stress an den Blatträndern und hilft, die hellen Ränder im Sommer sauberer wirken zu lassen.
'Butterfly' schätzt helle Bedingungen mit Schutz vor der härtesten Nachmittagshitze. Morgensonne mit leichtem Schatten danach ist oft ideal. In kühleren, wolkigeren Regionen verträgt er mehr Sonne, solange die Wurzelzone gleichmäßig feucht bleibt. Die hellen Blattränder sind feiner als grünes Gewebe und profitieren von windgeschützten Stellen.
Geeignet sind Plätze mit sanftem Licht und stabilem Kleinklima: ein Hof mit offenem Himmel, ein Beet vor Sträuchern oder ein ostseitiger Standort an einer Wand. Reflektierte Hitze von Pflaster erhöht den Wasserbedarf, daher sollten Terrassenkübel im Sommer kontrolliert werden.
Fruchtbarer, humusreicher Boden mit zuverlässigem Wasserabzug unterstützt den besten Langzeitwuchs. Japanische Ahorne haben feine Faserwurzeln, die in leicht feuchtem, aber nie saurem oder verdichtetem Boden gut arbeiten. Lehmiger Gartenboden ist eine gute Basis. Schwere Böden lassen sich mit organischem Material und leicht erhöhter Pflanzung verbessern; sandige Böden brauchen organische Substanz, die Feuchtigkeit hält.
Pflanze mit der Oberkante des Wurzelballens auf Höhe des umgebenden Bodens. Sanft andrücken, gründlich wässern und die weitere Wurzelzone mulchen, dabei den Stammfuß frei lassen. Mulch ist bei 'Butterfly' besonders hilfreich, weil kühle, gepufferte Wurzeln den feinen gezeichneten Blättern im Sommer zugutekommen. Kübelpflanzen brauchen dieselbe Balance: eine strukturierte Mischung, die Feuchtigkeit hält und überschüssiges Wasser rasch abgibt.
Neu gepflanzten Acer palmatum 'Butterfly' im ersten Jahr tief wässern. Tiefes Gießen ermutigt Wurzeln, nach außen und unten zu wachsen, und verbessert die Sommertoleranz. In Hitzeperioden Bodenfeuchtigkeit prüfen, bevor Blätter sich rollen oder trocken werden. Im Topf trocknet der Ballen schneller als Gartenboden, daher regelmäßig mit Finger oder Feuchtemesser kontrollieren.
Düngung sollte sanft bleiben. Ein ausgewogener Langzeitdünger im Frühjahr oder ein milder organischer Dünger während aktiven Wachstums reicht. Zu schnelle, starke Düngung kann weiche Triebe fördern, die bei Hitze oder Wind leichter Schäden zeigen. Jährliches Auffrischen der oberen Kübelerde und guter Mulch bringen langfristig oft mehr als starke Düngergaben.
Leichter, selektiver Schnitt hält 'Butterfly' elegant. Entferne totes, beschädigtes oder kreuzendes Holz und lasse das natürliche aufrechte Gerüst entstehen. Kleine Schnitte verheilen bei Japanischen Ahornen besser und erhalten die feine Verzweigung, die diese Sorte wertvoll macht. Starke Formkorrekturen sind selten nötig, wenn der Standort von Anfang an passt.
Der Frühjahrsaustrieb ist zart und sollte vor Spätfrost geschützt werden, wenn möglich. Im Sommer liegt der Fokus auf Feuchtigkeit, besonders im Kübel. Im Herbst erscheinen mit sinkenden Temperaturen rosa, korallige und rote Töne vor dem Blattfall. Im Winter bleibt die schmale Aststruktur sichtbar und bringt eine ruhige Linie in Töpfe und Beete.
Feine Zeichnung und eine ordentliche Krone machen Acer palmatum 'Butterfly' geeignet für geschützte Eingänge, Terrassentöpfe und kleine Beete – mit rosa Frühjahrsdetails, cremegerandetem Sommergrün und warmer Herbstfarbe.
Gemäßigte Wälder, Waldränder und Gebirgsrandlagen in Japan und Korea.
Sommergrüner Strauch / kleiner Baum
Standort
Halbschatten
Bodenfeuchte
Feucht
Durchlässigkeit
Feuchtigkeitsspeichernd, Gut durchlässig
Winterhärte
Voll winterhart · -20°C
Endgröße
250–400 × 100–150 cm
Im Winter
Sommergrün
Blütezeit
Frühling
Im Topf
Gut für Töpfe geeignet
Rückschnitt
Spätherbst bis Wintermitte