
BlÀtter werden blass, rosa oder knusprig? Dieser Ratgeber zeigt den Unterschied zwischen Sonnenstress und Sonnenbrand, erklÀrt die Prozesse im Blatt und liefert Erste Hilfe sowie einen 4-Wochen-Akk...
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Dicke, gewölbte BlĂ€tter, die wie RĂŒstungen wirken. Metallische Schimmer, die an Drachenschuppen erinnern. Kein Wunder, dass Dragon-Alocasien zu den begehrtesten Pflanzen fĂŒr Sammler geworden sind. NatĂŒrlich gibt es keine offizielle botanische Gruppe namens âDragon-Alocasienâ. Der Begriff stammt ausschlieĂlich aus dem Handel und beschreibt Sorten und Hybriden mit drachenĂ€hnlicher Struktur und Farbwirkung â die meisten stammen von Arten wie Alocasia baginda, melo und reginula ab.
In diesem Guide bringen wir Klarheit. Du erfĂ€hrst, welche Wildarten hinter diesen Pflanzen stehen, wie selektive ZĂŒchtung heutige Sorten geprĂ€gt hat und welche Merkmale jede Hybride einzigartig machen. Unser Ziel: Dir einen direkten Vergleich der Dragons ermöglichen, ihre PflegebedĂŒrfnisse erklĂ€ren und typische Namensfallen vermeiden.
Egal, ob du Dragon Scale mit Silver Dragon vergleichen willst, Strategien fĂŒr seltene Hybriden suchst oder deine Pflanze sicher bestimmen möchtest â dieser Guide liefert dir eine vollstĂ€ndige, faktenbasierte Referenz fĂŒr alle Dragon-Alocasia-Fans.

Jede Dragon-Alocasia verdankt ihre markante Erscheinung Wildarten aus SĂŒdostasien. Diese Pflanzen haben sich in sehr speziellen Habitaten entwickelt â auf Kalksteinfelsen, feuchten Regenwaldböden oder ultramafischen Böden. Genau das erklĂ€rt, warum ihre Hybriden im Haus stabile Luftfeuchtigkeit, grob strukturiertes Substrat und warme, zugfreie Bedingungen benötigen. Die Herkunft zu kennen ist kein Trivia â sie ist die Grundlage fĂŒr die richtige Pflege.


AutoritÀt: Alocasia melo A.Hay, P.C.Boyce & K.M.Wong, Bot. Mag. 14: 84 (1997)




AutoritÀt: Alocasia scalprum A.Hay, Gard. Bull. Singapore 51: 30 (1999)

âCrinklesâ: Eine stark gekrĂ€uselte Blattform von A. cucullata
Wenn Sammler von âDragon-Alocasienâ sprechen, meinen sie in der Regel Sorten von Alocasia baginda. Diese Pflanzen verbindet die charakteristische bullat geprĂ€gte Blattstruktur, die der Serie ihren Ruhm eingebracht hat â doch subtile Unterschiede in Farbe, Glanz und Wachstum machen jede Sorte einzigartig.



Es wird weiterhin diskutiert, ob Green Dragon eine eigenstÀndige Sorte oder nur eine Farbvariante von Dragon Scale ist. Umweltfaktoren wie LichtintensitÀt, Luftfeuchtigkeit und NÀhrstoffversorgung beeinflussen FarbintensitÀt und metallischen Glanz stark. Solange keine genetische BestÀtigung vorliegt, sollten diese Namen als gÀrtnerische Selektionen und nicht als strikt unterschiedliche Kultivare betrachtet werden.
Gelegentliche Mutationen in der Gewebekultur haben atemberaubende panaschierte Versionen von Alocasia baginda-Sorten hervorgebracht. Diese sind nicht bloĂe Farbvarianten, sondern genetische Besonderheiten, die das Wachstum drastisch verlangsamen und die Pflege deutlich anspruchsvoller machen.



Wenn Geduld und konsequente Pflege deine StĂ€rken sind, lohnt sich eine panaschierte Dragon-Alocasia. Sie wachsen langsam, brauchen viel Aufmerksamkeit und erzielen hohe Preise â doch optisch sind sie unschlagbar.
Nicht alle âDragonsâ stammen von Alocasia baginda ab. Einige sind echte Art-Hybriden, die Merkmale vereinen, die in der Natur nicht kombiniert vorkommen. Diese Kreuzungen verĂ€ndern nicht nur Blattstruktur und GröĂe, sondern auch PflegeansprĂŒche.

Wuchs und Pflege:
Hinweis fĂŒr KĂ€ufer: Diese Pflanze wird im Handel oft unter Namen wie âSegoro Biruâ oder âBlack Maharaniâ angeboten. Vor dem Kauf immer die IdentitĂ€t prĂŒfen.

Wuchs und Pflege:
VerfĂŒgbarkeit: Noch selten, aber zunehmend durch Vermehrung im Labor erhĂ€ltlich.


Der Handelsname âPink Dragonâ wird im Pflanzenmarkt sehr hĂ€ufig verwendet â aber nicht fĂŒr eine einzige Sorte. Sowohl Alocasia âAuroraâ als auch Alocasia âMoroccoâ werden oft unter diesem Namen verkauft, obwohl sie sich in Herkunft, Erscheinungsbild und Wuchsverhalten deutlich unterscheiden. Diese Verwechslung begann in den frĂŒhen 2000er-Jahren, als Aurora in Europa unter dem Label Pink Dragon eingefĂŒhrt wurde. SpĂ€ter, mit dem Aufkommen von Hybriden wie Morocco, wurde derselbe Name auch dort genutzt.
Alocasia âAuroraâ
Alocasia âMoroccoâ (ALO3)
â Schneller Erkennungs-Tipp:



Viele HĂ€ndler nutzen beide Namen austauschbar â möglicherweise identisch oder sehr nah verwandt.

Name | Eltern / Typ | Blatteigenschaften | EndgröĂe | Wuchsgeschwindigkeit | Pflegeempfindlichkeit |
|---|---|---|---|---|---|
Dragon Scale | A. baginda-Kultivar | TiefgrĂŒn, stark bullat, gepanzerte Struktur | BlĂ€tter 30â40âŻcm | Mittel | Wurzelempfindlich; braucht ca. 70âŻ% Luftfeuchtigkeit |
Silver Dragon | A. baginda-Kultivar | Frostig-silberne OberflĂ€che, dunkle Adern | BlĂ€tter 30â35âŻcm | Langsam | Lichtempfindlich; reagiert auf Schwankungen |
Green Dragon | A. baginda-Kultivar | Sattes GrĂŒn, dezenter metallischer Schimmer | BlĂ€tter 30â40âŻcm | Schneller als Silver Dragon | Weniger heikel als andere baginda-Formen |
Dragon Scale Albo Variegata | A. baginda-Mutation | WeiĂe Marmorierung auf dunkelgrĂŒn bullaten BlĂ€ttern | BlĂ€tter 20â30âŻcm | Sehr langsam | Helles, indirektes Licht fĂŒr Kontrast notwendig |
Dragon Scale Mint | A. baginda-Mutation | MintgrĂŒn mit leichtem Silberschimmer | BlĂ€tter 20â30âŻcm | Sehr langsam | Wie Albo; stressanfĂ€llig |
Silver Dragon Aurea Variegata | A. baginda-Mutation | Goldene Panaschierung auf frostigem Silber | BlĂ€tter 20â25âŻcm | Extrem langsam | Sehr empfindliche Wurzeln; konstante Feuchtigkeit |
Black Dragon | Hybride (Silver Dragon à reginula) | Fast schwarze, matte BlĂ€tter mit samtiger OberflĂ€che | BlĂ€tter 20â30âŻcm; Pflanze 40âŻcm | Sehr langsam | Extrem wurzelempfindlich; hohe Luftfeuchtigkeit nötig |
Dragon Moon | Hybride (A. melo à Silver Dragon) | Steinartige Struktur mit silbriger Frostzeichnung | BlĂ€tter 30â45âŻcm | Langsam | Etwas robuster; vertrĂ€gt kurze Trockenphasen |
Dragon Wings | Hybride (Dragon Scale à scalprum) | Lanzettförmig, teilweise bullat | GeschĂ€tzt 25â40âŻcm BlĂ€tter | Vermutlich mittel | Braucht hohe Luftfeuchtigkeit und Luftzirkulation |
Pink Dragon (Aurora) | NatĂŒrliche Hybride oder unbeschriebene Art | Matte BlĂ€tter, krĂ€ftig pinke Blattstiele | BlĂ€tter 30â50âŻcm | Mittel | Mag stabile Luftfeuchtigkeit wie Jewel-Typen |
Pink Dragon (Morocco) | Hybride (ALO3) | GlĂ€nzend grĂŒn, burgunderrote Unterseite, rosa Stiele | BlĂ€tter 30â50âŻcm | Mittel | Lichtempfindlich; PetiolfĂ€rbung zur Identifizierung |
Dragonâs Breath | Selektion von A. heterophylla | Schmale, speerartige BlĂ€tter, rauchig-silberner Ton | BlĂ€tter 25â35âŻcm | Schneller als baginda-Typen | Pflegeleichter; toleriert etwas weniger Luftfeuchte |
Dragonâs Tooth | Selektion von A. longiloba | Pfeilförmig, silbriger Mittelnerv, violette Unterseite | BlĂ€tter 30â45âŻcm | Schneller als Jewel-Alocasien | Braucht viel Licht und Platz |
Dragon Tail | Vermutlich A. cucullata-Mutation | Schmale, eingerollte BlĂ€tter in Spiralform | BlĂ€tter 20â30âŻcm | Mittel | StabilitĂ€t unklar; braucht WĂ€rme |
Golden Dragon | Hybride (A. sarian à A. new guinea gold) | Teilgefiederte BlĂ€tter, goldene Adern, gestreifte Stiele | GesamtgröĂe 2â2,5âŻm | Schnell bei viel Licht und NĂ€hrstoffen | Benötigt starkes Licht, groĂen Topf, krĂ€ftige DĂŒngung |

Dragon-Alocasien lieben Bedingungen, die dem tropischen Regenwalduntergrund Ă€hneln: hohe Luftfeuchtigkeit, konstante WĂ€rme und helles, indirektes Licht. Diese Anleitung gibt dir die Grundregeln fĂŒr gesunde Pflanzen.
â FĂŒr detaillierte Infos zu Herkunft, Pflegefehlern und Lösungen findest du bei uns den kompletten Alocasia-Pflegeguide.
â Direkte Mittagssonne â fĂŒhrt zu Blattverbrennungen
â Zu wenig Licht â verlangsamt Wachstum, macht Farben blasser und schwĂ€cht den Silber- oder Panaschierungseffekt.
đĄ Tipp fĂŒr Sammler: Wenn die BlĂ€tter gleichmĂ€Ăig grĂŒn werden, ist das ein Lichtproblem â nicht fehlender DĂŒnger.
đ Mehr zu optimalen Lichtwerten findest du in unserem Licht-Ratgebern fĂŒr Zimmerpflanzen.
â Nicht tun: Dauerhafte StaunĂ€sse, âFluten und Ablaufen lassenâ oder starres GieĂen nach festen Terminen.
Luftbefeuchter fĂŒr gleichbleibende Feuchte.
â Mythen aufgedeckt: Kieselsteinschalen und tĂ€gliches BesprĂŒhen bringen kaum Wirkung und verursachen oft Flecken.
đ Lies unseren Guide Luftfeuchtigkeit richtig erhöhen.
Empfohlene Mischung:
Warum: Diese Mischung ahmt lockere Regenwaldböden nach, hĂ€lt gleichmĂ€Ăig Feuchtigkeit und verhindert StaunĂ€sse.
đĄ Fortgeschritten: Semi-hydroponische Systeme oder mineralische Substrate sind möglich â aber nur mit Erfahrung, da NĂ€hrstoff- und Sauerstoffkontrolle entscheidend sind.
đ Mehr dazu in unserer Kategorie zu Semi-Hydro fĂŒr Zimmerpflanzen.
â Mythos:Â âIm Winter nicht dĂŒngenâ gilt nur, wenn die Pflanze wirklich ruht. Bei stabilen Indoor-Bedingungen wachsen Dragon-Alocasien das ganze Jahr.
đ Details in der Blog-Kategorie zu DĂŒngen
đĄ Tipp: Ein zu groĂer Topf fördert WurzelfĂ€ule â weniger ist mehr!
đ Mehr Tipps: Umtopfen leicht gemacht.
đ Mehr dazu in unseren Ratgebern zu SchĂ€dlingsbekĂ€mpfung bei Zimmerpflanzen.
Symptom | Wahrscheinliche Ursache |
|---|---|
Braune BlattrĂ€nder | Zu geringe Luftfeuchtigkeit oder Salzablagerungen durch DĂŒnger |
Gelbe BlĂ€tter | ĂberwĂ€sserung oder verdichtetes Substrat |
Silber verblasst zu GrĂŒn | Lichtmangel |
Plötzlicher Blattkollaps | KÀlteschock oder WurzelfÀule |
đĄ Tipp: Kontrolliere auch auf SchĂ€dlinge â besonders Spinnmilben sind bei Alocasien keine Seltenheit.
Alle Dragon-Alocasien enthalten Calciumoxalat-Kristalle, die fĂŒr Menschen und Tiere giftig sind, wenn sie aufgenommen werden.
Warum Sammler auf Vitrinen oder PflanzenschrÀnke setzen:
Wer profitiert am meisten?
NatĂŒrlich können diese Pflanzen auch im offenen Raum gedeihen, sofern Licht, Luftfeuchtigkeit und Temperatur konstant bleiben.Doch in trockenen Wohnungen oder im Winter bringt ein geschlossenes Setup deutliche Vorteile.
đ Hol dir den kompletten Ăberblick in unserem Ultimativen Alocasia-Pflegeguide.

Die Vermehrung von Dragon-Alocasien ist anspruchsvoll â vor allem bei baginda-Kultivaren. Hier erfĂ€hrst du, warum das so ist, welche Methoden funktionieren und wo sich Fehler vermeiden lassen.
Fazit: Die klassische Teilung funktioniert selten. Corm-Vermehrung ist die sicherste Methode.
Corms (Sprossknollen, Knöllchen))sind kleine Speicherknollen, die sich von selbst in der NÀhe des Rhizoms bilden und sich leicht abtrennen lassen.
đĄ Erfolgstipp: Moos nur minimal feucht halten â zu nasses Milieu = FĂ€ulnisgefahr!
Die Vermehrung von Dragon-Alocasien ist ein langwieriger Prozess, selbst unter optimalen Bedingungen.
Symptom | Wahrscheinliche Ursachen | Lösungen |
|---|---|---|
Braune BlattrĂ€nder | - Luftfeuchtigkeit < 50âŻ% - Salzablagerungen - UnregelmĂ€Ăiges GieĂen | - Luftfeuchtigkeit auf 60â80âŻ% stabilisieren - Substrat spĂŒlen - GleichmĂ€Ăige Wassergaben |
Gelbe untere BlĂ€tter | - ĂberwĂ€sserung - Verdichtetes Substrat - WurzelfĂ€ule | - Wurzeln prĂŒfen und faules Gewebe entfernen - In lockere Aroid-Mischung umtopfen - GieĂrhythmus anpassen |
Silber wird grĂŒn | - Lichtmangel - Falsches Lichtspektrum bei Pflanzenlampen | - Beleuchtung auf 10.000â15.000 Lux erhöhen - Vollspektrum-Lampe nutzen |
Plötzlicher Blattkollaps | - KĂ€lteschock (<15âŻÂ°C) - Schwere WurzelfĂ€ule | - Standort auf 20â28âŻÂ°C bringen - Wurzeln reinigen, in frisches Substrat setzen, Fungizid einsetzen |
BlĂ€tter rollen sich ein | - Zu geringe Luftfeuchte - Wassermangel - Temperaturwechsel | - Luftfeuchte auf 60â80âŻ% erhöhen - GieĂen, sobald oberste 15â20âŻ% trocken sind - Zugluft vermeiden |
BlĂ€tter werden kleiner | - Lichtmangel - NĂ€hrstoffungleichgewicht - Topf zu klein | - Mehr Licht bieten - Mit ausgewogenem FlĂŒssigdĂŒnger (25â50âŻ%) versorgen - Bei Bedarf umtopfen |
Braune Flecken | - Pilz-/Bakterienbefall durch schlechte Luftzirkulation - HĂ€ufiges BesprĂŒhen | - Luftzirkulation erhöhen (kleiner Ventilator) - BesprĂŒhen einstellen - Betroffene BlĂ€tter entfernen, Fungizid verwenden |
Langsames Wachstum | - Niedrige Temperatur - Zu wenig Licht - NĂ€hrstoffmangel | - Temperatur auf 20â28âŻÂ°C halten - LichtintensitĂ€t erhöhen - Monatlich dĂŒngen |
Blasse, fahle BlĂ€tter | - Eisen- oder Magnesiummangel - Sauerstoffmangel durch StaunĂ€sse | - VolldĂŒnger mit Spurenelementen verwenden - Drainage verbessern, StaunĂ€sse vermeiden |
Stielbasis fault | - Wasser im Blattschopf - Schlechtes Drainagesystem - Stauende Luft | - Direkt ins Substrat gieĂen, Krone trocken halten - Substrat lockern - Luftzirkulation erhöhen |
FarbverĂ€nderungen bei Dragon-Alocasien sind kein Zufall â sie beruhen auf pflanzenphysiologischen Prozessen:
Diese Effekte entstehen durch eine Kombination aus verdickter Cuticula und Luftkammern im Blattgewebe, die das Licht streuen.⥠Bei zu wenig Licht produziert die Pflanze mehr Chlorophyll. Dadurch ĂŒberlagert das GrĂŒn den silbrigen Schimmer, und die BlĂ€tter wirken insgesamt grĂŒner.
Die fast schwarze Optik entsteht durch hohe Konzentrationen von Anthocyanen in der oberen Epidermis.Diese Pigmente wirken wie ein natĂŒrlicher Sonnenschutz: Sie filtern ĂŒberschĂŒssiges Licht und reduzieren Wasserverlust.
Die FĂ€rbung wird ebenfalls durch Anthocyane erzeugt â nicht durch Chlorophyll.⥠Sie bleibt bei leicht schwĂ€cherem Licht oft stabil, verblasst aber, wenn die Pflanze unter Stress steht oder zu viel Stickstoff erhĂ€lt.
đ Mehr zu den HintergrĂŒnden findest du in unseren Ratgebern zu Panaschierung, Pigmenten & Blattfarben

Das liegt fast immer an Lichtmangel, nicht an fehlendem DĂŒnger. Bei zu wenig Helligkeit verschwindet der silbrige Schimmer, und die BlĂ€tter wirken einfarbig grĂŒn.
Lösung: Stelle die Pflanze an einen helleren Platz mit gefiltertem Licht oder nutze eine hochwertige Pflanzenlampe (ca. 10.000â15.000 Lux). Direkte Mittagssonne unbedingt vermeiden!
Nein â nicht unbedingt. Echte Dormanz tritt nur ein, wenn Temperatur und Licht stark sinken. Bei gleichbleibender WĂ€rme (20â28âŻÂ°C) und hellem, indirektem Licht können Dragon-Alocasien das ganze Jahr ĂŒber wachsen.
Wichtig: Keine erzwungene âTrockenruheâ. Wenn neue BlĂ€tter erscheinen, einfach angepasst weiterpflegen.
HĂ€ufige Ursachen:
Lösung:
Es gibt keinen festen Zeitplan. GieĂe erst, wenn die oberen 15â20âŻ% des Substrats trocken sind (bei einem 20âŻcm-Topf ca. 3â4âŻcm Tiefe). ĂberschĂŒssiges Wasser immer abgieĂen â niemals im Ăbertopf stehen lassen!
HĂ€ufige GrĂŒnde:
Lösung:
Nein. Alle Alocasien enthalten Calciumoxalatkristalle â giftig fĂŒr Tiere und Menschen.⥠Aufnahme fĂŒhrt zu starken Reizungen, Pflanzensaft kann Haut irritieren. Immer Handschuhe tragen!
Ganz oben auf der Seltenheitsskala stehen panaschierte Formen wie Silver Dragon Aurea Variegata oder Dragon Scale Albo Variegata sowie neue Generationen von Hybriden wie Dragon Wings. Diese Pflanzen sind oft nur in privaten Sammlungen oder in streng limitierten Batches verfĂŒgbar.
Aber: Die Situation verĂ€ndert sich. Durch Gewebekultur (Tissue Culture) gelangen einige dieser RaritĂ€ten zunehmend in den Handel â was die Preise langfristig senkt, aber auch die VerfĂŒgbarkeit schwanken lĂ€sst.
đĄ Sammler-Tipp: Wenn du nicht sofort kaufen musst, lohnt sich Geduld. TC-Vermehrungen können mehrere Hundert Euro sparen, auch wenn es keine Garantie gibt, dass jede Sorte in die Massenproduktion geht. Bei stark nachgefragten Kultivaren ist die Chance jedoch hoch.
Die Musterung ist genetisch â du kannst sie nicht erzeugen, aber den Kontrast stabil halten:
Meist liegt es an:
Sofort handeln:Â Wurzeln prĂŒfen â gesunde sind fest und hell. Faule Teile entfernen, in frisches Substrat setzen, Temperatur stabilisieren.
Ja â aber nur mit prĂ€zisem Management.Wichtige Bedingungen:
đ Alles ĂŒber Semi-Hydro: Hydrokultur & Semi-Hydro-Guides

Dragon-Alocasien sind weit mehr als nur âschöne BlĂ€tterâ â sie sind das Ergebnis jahrzehntelanger ZĂŒchtung auf Basis wilder Gene. Von der gepanzerten Bullation der A. bagindaÂ ĂŒber die massive Struktur von A. melo bis zum samtigen Schimmer der A. reginula: Jede Eigenschaft ist eine Anpassung an den tropischen Regenwald.
Dieser Guide bĂŒndelt all diese Vielfalt an einem Ort â damit du Artenherkunft vergleichen, Hybriden sicher identifizieren und den passenden Kultivar fĂŒr deine Sammlung auswĂ€hlen kannst. Egal, ob du den Klassiker Dragon Scale, die schimmernde Silver Dragon oder seltene Hybriden wie Dragon Wings bevorzugst â Erfolg hĂ€ngt von PrĂ€zision ab: hell gefiltertes Licht, stabile Luftfeuchtigkeit und ein luftiges, mineralisch ausbalanciertes Substrat.
Nutze diesen Artikel als Referenz und triff jede zukĂŒnftige Kaufentscheidung gut informiert.
Entdecke jetzt unsere vollstĂ€ndige Alocasia-Auswahl â von Klassikern wie Dragon Scale und Silver Dragon bis zu seltenen Hybriden und panaschierten Highlights.Jede Pflanze kommt mit detaillierter Pflegeanleitung und Sammler-Tipps fĂŒr deinen Erfolg.
Die folgenden Referenzen liefern fundierte Daten zu Taxonomie, Ăkologie und Vermehrung der hier vorgestellten Arten. Sie umfassen peer-reviewte Studien, botanische Monografien und renommierte digitale Herbarien:
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