Licht
Volle Sonne / direkte Sonne • ca. 40.000–80.000 Lux



Alter Mann der Anden
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Oreocereus trollii
Licht
Volle Sonne / direkte Sonne • ca. 40.000–80.000 Lux
Gießen
Gießen, wenn das Substrat zu ca. 90–100 % abgetrocknet ist
Substrat
Körnig • extrem schnell durchlässig • stark mineralisch • fein bis mittel
Temperatur
Idealbereich: 18–30 °C • Nicht unter: 8 °C
Luftfeuchtigkeit
Normal 40–50 %
Wuchsform
Aufrechter säulenförmiger sukkulenter Kaktus.
Rankhilfe
Nicht nötig
Wachstumstempo
Langsam
Max. Größe drinnen
Max. Höhe: 100 cm • Max. Breite: 50 cm
Giftigkeit & Sicherheit
Ungiftig; Verletzungsgefahr durch feste Pflanzenteile
Herkunft & Lebensraum
Ursprünglich von Bolivien bis Argentinien (Jujuy)
Draußen
ab 10 °C · geschützter Platz
Diese Pflegewerte sind kurze Richtwerte für die Zimmerpflanzenpflege. Nutze sie als Orientierung und passe die Pflege an Topfgröße, Substrat, Temperatur und Abtrocknung an.
Mehr Details findest du in der vollständigen Produktbeschreibung oder in unseren Pflegeratgebern.
Oreocereus trollii, auch bekannt als „Alter Mann der Anden“, ist ein kompakter, säulenförmiger Kaktus, der dicht mit feinen weißen Haaren bedeckt ist. Diese wollige Schicht schützt die Pflanze in ihrem Hochgebirgshabitat in den Anden vor Kälte, Sonne und Wind und verleiht ihr zugleich ein markantes Erscheinungsbild. Im Vergleich zu seinem nahen Verwandten Oreocereus celsianus bleibt er deutlich kleiner und gedrungener – ein Vorteil für Sammler mit wenig Platz.
Die Art wächst in den Hochanden von Bolivien und Argentinien auf 3.000 bis 4.000 Metern Höhe. Die dichte Wolle dient als Schutz gegen extreme Kälte, intensive UV-Strahlung und trockene Bergwinde. In Kultur macht diese Anpassung den Kaktus zu einer der auffälligsten Hochgebirgsarten Südamerikas.
Obwohl langsam wachsend, bildet Oreocereus trollii im Alter eindrucksvolle Gruppen. Das Zusammenspiel aus weißer Wolle und kräftigen Dornen macht ihn zu einem der attraktivsten „Altmänner“-Kakteen. Besonders Jungpflanzen sind wegen ihres kugeligen Erscheinungsbilds und der dichten Behaarung geschätzt.
Der Gattungsname Oreocereus setzt sich aus griechisch oreo- („Berg“) und dem Neulatein cereus („Fackel“ oder „Kerze“) zusammen – ein Hinweis auf den hochandinen Wuchs und die säulenförmige Gestalt. Das Artepitheton trollii ehrt Wilhelm Troll, einen deutschen Botaniker und Pflanzenmorphologen.
Mit seiner dichten weißen Behaarung, den farbigen Dornen und dem kompakten Horstcharakter ist Oreocereus trollii ein Akzent in jeder Sammlung. Für Einsteiger ebenso geeignet wie für erfahrene Sammler bringt er Struktur, Textur und Charakter in jedes Kakteenarrangement.
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