Licht
Volle Sonne / direkte Sonne • ca. 40.000–80.000 Lux




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Deine neue Pflanze hat gerade eine lange Reise hinter sich und braucht einen ruhigen Start in ihrem neuen Zuhause. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Auspacken und zur Pflege in der ersten Woche findest du in unserem Ratgeber zur Pflege nach der Lieferung. Mehr dazu, wie sich deine Pflanze in den nächsten Wochen eingewöhnt, liest du in unserem Ratgeber zur Eingewöhnung von Zimmerpflanzen.
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Steckbrief
Licht
Volle Sonne / direkte Sonne • ca. 40.000–80.000 Lux
Gießen
Gießen, wenn das Substrat zu ca. 90–100 % abgetrocknet ist
Substrat
Körnig • extrem schnell durchlässig • stark mineralisch • fein bis mittel
Temperatur
Idealbereich: 10–30 °C • Nicht unter: 1 °C
Luftfeuchtigkeit
Normal 40–50 %
Wuchsform
Aufrechter sukkulenter Kaktus.
Rankhilfe
Nicht nötig
Wachstumstempo
Mittel
Max. Größe drinnen
Max. Höhe: 600 cm • Max. Breite: 100 cm
Giftigkeit & Sicherheit
Ungiftig; Verletzungsgefahr durch feste Pflanzenteile
Herkunft & Lebensraum
Ursprünglich aus Mexiko (Oaxaca)
Draußen
ab 10 °C · regengeschützter Platz
Diese Pflegewerte sind kurze Richtwerte für die Zimmerpflanzenpflege. Nutze sie als Orientierung und passe die Pflege an Topfgröße, Substrat, Temperatur und Abtrocknung an.
Mehr Details findest du in der vollständigen Produktbeschreibung oder in unseren Pflegeratgebern.
Opuntia ficus-indica, bekannt als Feigenkaktus oder „Prickly Pear“, ist einer der am längsten kultivierten Kakteen überhaupt. Seit Jahrtausenden wird er wegen seiner essbaren Früchte und als Futterpflanze in Trockengebieten genutzt. In Kultur bildet er große, strauch- bis baumförmige Pflanzen mit verholztem Stamm und breiten, flachen Gliedern (Kladodien) und erreicht Höhen von 1–6 Metern. Mit seiner markanten Silhouette und seiner langen Kulturgeschichte ist er sowohl nützlich als auch dekorativ.
Der Ursprung von Opuntia ficus-indica liegt vermutlich im zentralen Mexiko, wo die Art seit mindestens 8.000 Jahren kultiviert wird. Von dort verbreitete sie sich in ganz Amerika noch vor der Ankunft der Europäer. Nach Kolumbus wurde der Feigenkaktus nach Europa und weiter nach Afrika, den Mittelmeerraum und Australien gebracht, wo er sich vielerorts eingebürgert hat. Heute ist er in zahlreichen Trockengebieten weltweit etabliert.
Der Feigenkaktus ist eine zentrale Kulturpflanze in trockenen Regionen. Seine jungen Triebe (nopales) dienen als Gemüse, während die Früchte (tunas) frisch gegessen oder zu Marmelade, Säften und Süßwaren verarbeitet werden. In vielen Ländern wurde er außerdem als Futterpflanze in Dürrezeiten genutzt. Neben seiner landwirtschaftlichen Bedeutung wird er auch wegen seiner Wuchsform und der auffälligen Blüten als Zierpflanze kultiviert.
Der Gattungsname Opuntia geht auf die antike griechische Stadt Opus zurück, wo Theophrast eine Pflanze mit wurzelnden Blätternn beschrieb. Das Artepitheton ficus-indica verweist einerseits auf die Ähnlichkeit zur Feige (Ficus carica), andererseits auf den Irrtum der frühen Entdecker, Amerika sei „Indien“.
Kaum eine andere Pflanze vereint Geschichte, Nützlichkeit und Zierwert so wie Opuntia ficus-indica. Ob wegen ihrer Früchte, der auffälligen Blüten oder der imposanten Gestalt – sie ist eine lebendige Verbindung zwischen jahrtausendealter Kultur und moderner Pflanzenwelt.
Angaben zu Pflanzennamen, Wuchsformen, natürlichen Lebensräumen und Zimmerpflanzenpflege werden vor der Veröffentlichung mit verlässlichen botanischen, standortbezogenen und gärtnerischen Quellen abgeglichen.Zu unseren Pflanzenpflege-Ressourcen und Quellen.