Licht
Mittleres indirektes Licht • ca. 5.000–10.000 Lux






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Steckbrief
Licht
Mittleres indirektes Licht • ca. 5.000–10.000 Lux
Gießen
Gießen, wenn das Substrat zu ca. 0–10 % abgetrocknet ist
Substrat
Für inerte Substrate geeignet • schnell durchlässig • stark mineralisch • mittlere Struktur
Temperatur
Idealbereich: 22–28 °C • Nicht unter: 22 °C
Luftfeuchtigkeit
Hoch 60–80 %+
Wuchsform
Rhizombildender Wasserfarn.
Rankhilfe
Nicht nötig
Wachstumstempo
Langsam
Max. Größe drinnen
Max. Höhe: 30 cm • Max. Breite: 30 cm
Giftigkeit & Sicherheit
Ungiftig
Herkunft & Lebensraum
Ursprünglich vom tropischen Asien bis Nordaustralien
Draußen
besser drinnen halten
Diese Pflegewerte sind kurze Richtwerte für die Zimmerpflanzenpflege. Nutze sie als Orientierung und passe die Pflege an Topfgröße, Substrat, Temperatur und Abtrocknung an.
Mehr Details findest du in der vollständigen Produktbeschreibung oder in unseren Pflegeratgebern.
Leptochilus pteropus subsp. pteropus, ehemals bekannt als Microsorum pteropus und oft als „Javafarn“ bezeichnet, ist ein robust wachsender Wasserfarn aus Südostasien. Er bildet längliche, sattgrüne Wedel aus einem kriechenden Rhizom und eignet sich für die Befestigung auf Wurzeln oder Steinen. Weil er keine hohen Ansprüche an Licht oder Technik stellt, passt er passend in Low-Tech-Aquarien, Garnelenbecken oder paludarientaugliche Arrangements.
Dieser Farn stammt aus schattigen Flussläufen, Bächen und überschwemmten Wäldern in Thailand, Vietnam, Malaysia und Indonesien. Dort wächst er teils unter Wasser, teils emers auf Treibholz oder Felsen. Die natürlichen Bedingungen liegen zwischen 22 und 28 °C, bei hoher Luftfeuchtigkeit und schwacher Strömung. Leptochilus pteropus ist anpassungsfähig, pH-tolerant (6,0–7,5) und kommt gut ohne CO₂-Düngung aus – solange das Rhizom frei bleibt.
Er ist ungiftig und absolut sicher für Fische, Garnelen und Schnecken.
Dieser Farn wächst gemächlich, aber konstant – geeignet für alle, die ein wartungsarmes, stabiles Aquarium möchten. Leptochilus pteropus braucht kaum Rückschnitt, fühlt sich auf Wurzeln und Lavagestein besonders wohl und ergänzt naturnahe Layouts mit ruhiger Eleganz. Gut geeignet für Nano-Becken, Betta-Arrangements oder Garnelenaquarien ohne CO₂-Zugabe.
Der Gattungsname Leptochilus stammt aus dem Griechischen: „leptos“ bedeutet „dünn“, „cheilos“ heißt „Lippe“ – bezieht sich auf die feinen Strukturen der Sporenbehälter. Pteropus steht für „Flügelfuß“ und beschreibt die flügelartige Wedelform. Früher als Microsorum pteropus klassifiziert, wurde die Art nach neuen morphologischen und genetischen Erkenntnissen in die Gattung Leptochilus überführt.
Unkompliziert, formschön und vielseitig einsetzbar – Leptochilus pteropus subsp. pteropus gehört in jedes naturnahe Becken.
Angaben zu Pflanzennamen, Wuchsformen, natürlichen Lebensräumen und Zimmerpflanzenpflege werden vor der Veröffentlichung mit verlässlichen botanischen, standortbezogenen und gärtnerischen Quellen abgeglichen.Zu unseren Pflanzenpflege-Ressourcen und Quellen.