Licht
Sehr hell / etwas direkte Sonne • ca. 20.000–40.000 Lux






Silberzwiebel
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Ledebouria socialis
Licht
Sehr hell / etwas direkte Sonne • ca. 20.000–40.000 Lux
Gießen
Gießen, wenn das Substrat zu ca. 80–95 % abgetrocknet ist
Substrat
Luftig + körnig • schnell durchlässig • mineralisch betont • mittlere Struktur
Temperatur
Idealbereich: 18–26 °C • Nicht unter: 1 °C
Luftfeuchtigkeit
Normal 40–50 %
Wuchsform
Zwiebelbildende, horstbildende sukkulente Staude.
Rankhilfe
Nicht nötig
Wachstumstempo
Mittel
Max. Größe drinnen
Max. Höhe: 20 cm • Max. Breite: 30 cm
Giftigkeit & Sicherheit
Giftig
Herkunft & Lebensraum
Ursprünglich aus den Kapprovinzen Südafrikas
Draußen
ab 10 °C · geschützter Platz
Diese Pflegewerte sind kurze Richtwerte für die Zimmerpflanzenpflege. Nutze sie als Orientierung und passe die Pflege an Topfgröße, Substrat, Temperatur und Abtrocknung an.
Mehr Details findest du in der vollständigen Produktbeschreibung oder in unseren Pflegeratgebern.
Ledebouria socialis ist ein kleiner Zwiebel-Geophyt mit sichtbaren, tränenförmigen Zwiebeln und silbergrünen Blättern mit dunkleren grünen Flecken. Die Blattunterseiten sind meist violett getönt, sodass die Pflanze sowohl auf den Oberseiten als auch an angehobenen Blatträndern Farbe zeigt, während sich die Zwiebeln zu einer dichten Kolonie vermehren.
Die Zwiebeln sitzen teilweise über der Oberfläche, treiben schmale Blätter aus ihren Spitzen und füllen den Topf nach und nach mit Ablegern. In kleinen Gefäßen bleibt die Pflanze kompakt, wenn das Substrat sehr gut abläuft und die Zwiebelhälse frei bleiben.
Ledebouria socialis stammt aus der Provinz Eastern Cape in Südafrika, wo sie in immergrünen Gehölzen und Buschwaldbereichen in Flusstälern vorkommt. Dieser Lebensraum bietet saisonale Feuchtigkeit, passt aber dennoch zu einer Kultur mit Abtrocknungsphasen und einem sandig-humusreichen Substrat, das rund um die Zwiebeln schnell Wasser abführt.
Die sichtbare Lage der Zwiebeln ist normal. Werden sie zu tief eingegraben, kann sich Feuchte um die Hälse stauen und das Fäulnisrisiko steigt. Mit zunehmender Reife wird die Kolonie dichter, und ältere Zwiebeln können an der Topfoberfläche eng aneinanderdrücken.
Ledebouria socialis sollte bei Verzehr als giftig behandelt werden und ist nicht geeignet für Haustiere oder Kinder, die Pflanzen anknabbern. Der Pflanzensaft kann empfindliche Haut reizen; beim Teilen von Zwiebeln, Entfernen beschädigten Gewebes oder Umgang mit gebrochenem Wuchs besser Handschuhe tragen.
Ledebouria socialis (Baker) Jessop gehört zu den Asparagaceae und wurde 1970 im Journal of South African Botany 36: 253 veröffentlicht. Grundlage ist das Basionym Scilla socialis Baker, veröffentlicht 1870 in Refugium Botanicum 3: t. 180. Der Gattungsname Ledebouria ehrt Carl Friedrich von Ledebour, einen deutsch-estnischen Botaniker. Das Epitheton socialis verweist auf den kolonieartigen Wuchs, der sichtbar wird, wenn sich eine kleine Pflanze zu einer Gruppe aus Zwiebeln entwickelt.
Ledebouria socialis bildet sichtbare Zwiebeln, gefleckte silbergrüne Blätter und kompakte Kolonien, die sich langsam über Ableger vergrößern.
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