Licht
Volle Sonne / direkte Sonne • ca. 40.000–80.000 Lux






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Kleinia cephalophora
Licht
Volle Sonne / direkte Sonne • ca. 40.000–80.000 Lux
Gießen
Gießen, wenn das Substrat zu ca. 90–100 % abgetrocknet ist
Substrat
Luftig + körnig • schnell durchlässig • mineralisch betont • mittlere Struktur
Temperatur
Idealbereich: 15–25 °C • Nicht unter: 10 °C
Luftfeuchtigkeit
Normal 40–50 %
Wuchsform
Aufrechter sukkulenter Strauch.
Rankhilfe
Nicht nötig
Wachstumstempo
Mittel
Max. Größe drinnen
Max. Höhe: 40 cm • Max. Breite: 30 cm
Giftigkeit & Sicherheit
Giftig
Herkunft & Lebensraum
Ursprünglich von Namibia bis in die nördlichen Kapprovinzen
Draußen
ab 12 °C · geschützter Platz
Diese Pflegewerte sind kurze Richtwerte für die Zimmerpflanzenpflege. Nutze sie als Orientierung und passe die Pflege an Topfgröße, Substrat, Temperatur und Abtrocknung an.
Mehr Details findest du in der vollständigen Produktbeschreibung oder in unseren Pflegeratgebern.
Kleinia cephalophora ist eine kompakte, sukkulent-stämmige Staude aus trockenen Regionen des südlichen Afrikas. Sie wächst mit glatten blaugrünen Blättern, wasserspeichernden Trieben und großen nickenden Blütenköpfen, die bei reifen, gut kultivierten Pflanzen gelb bis orange aufgehen können. Im Topf bleibt sie niedrig und wirkt durch die fleischigen Stängel, die schmalen Blätter mit stark zurückgebogenen Rändern und ihren Bedarf an hellen, trockenen, sehr durchlässigen Bedingungen deutlich trockenheitsangepasst.
Kleinia cephalophora stammt von felsigen Hängen in trockenen Gebieten, darunter das südliche Namibia und das Northern Cape in Südafrika. Die Wurzeln brauchen Luft, ihre Stängel speichern Wasser, und die Pflege sollte auf ein mineralisches, sehr durchlässiges Substrat, volle bis teilweise Sonne und vorsichtiges Gießen ausgerichtet sein.
Kleinia cephalophora Compton ist als Art der Asteraceae anerkannt und wurde 1949 im Journal of South African Botany veröffentlicht. Beschrieben wird sie als immergrüner, sukkulent-stämmiger Strauch bis etwa 400 mm Höhe, mit 30–100 mm langen Blättern und etwa 30 mm breiten Blütenköpfen. Die Art kommt vom südlichen Namibia über den Richtersveld bis ins Northern Cape vor, auf felsigen Hängen in etwa 600–800 m Höhe.
Die Pflanze sollte nie in dichter, nasser Erde stehen, besonders nicht bei kühlen Temperaturen oder wenig Licht. Bei viel Licht bleiben die blaugrünen Blätter und der kompakte Stängelwuchs fester. Bei zu wenig Licht und zu viel Wasser wird der Wuchs weich, und der untere Stängel beginnt leichter zu faulen.
Kleinia cephalophora kann in ungünstigen Phasen ruhen oder deutlich langsamer wachsen. Wenn das Wachstum stockt, halte die Pflanze heller, trockener und etwas kühler, statt sie mit Wasser anzutreiben. Neuer Wuchs sollte fest und kompakt sein, bevor normales Gießen und Düngen wieder aufgenommen werden.
Kleinia cephalophora kann bei Verzehr leichte Giftwirkungen verursachen, und Pflanzensaft aus gequetschten oder gebrochenen Teilen kann die Haut reizen. Halte die Pflanze von Haustieren und Kindern fern und wasche dir nach Stecklingen oder dem Umgang mit beschädigten Stängeln die Hände.
Kleinia ehrt Jacob Theodor Klein, den deutschen Naturforscher. Das Artepitheton cephalophora bezieht sich auf die auffälligen kopfartigen Blütenköpfe, die in der Artbeschreibung wichtig waren. Das Synonym Senecio cephalophorus kann in älterer gärtnerischer Beschreibungen noch auftauchen, anerkannt ist jedoch Kleinia cephalophora.
Kleinia cephalophora entwickelt sich als kompakte Trockenland-Sukkulente mit blaugrünen zurückgebogenen Blättern, fleischigen Stängeln und nickenden gelben bis orangefarbenen Blütenköpfen an reifen Pflanzen.
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