Licht
Helles indirektes Licht • ca. 10.000–20.000 Lux



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Hoya vangviengiensis
Licht
Helles indirektes Licht • ca. 10.000–20.000 Lux
Gießen
Gießen, wenn das Substrat zu ca. 60–80 % abgetrocknet ist
Substrat
Luftig + schnell durchlässig • leicht feuchtigkeitspuffernd • auf Rindenbasis • mittelgrob
Temperatur
Idealbereich: 16–24 °C • Nicht unter: 10 °C
Luftfeuchtigkeit
Hoch 60–80 %+
Wuchsform
Kletternde oder überhängende epiphytische Rankpflanze.
Rankhilfe
Empfohlen
Wachstumstempo
Hoch
Max. Größe drinnen
Max. Trieblänge: 60 cm • Max. Breite: 45 cm
Giftigkeit & Sicherheit
Ungiftig
Herkunft & Lebensraum
Ursprünglich aus Laos
Draußen
ab 15 °C · wind- und regengeschützter Platz
Diese Pflegewerte sind kurze Richtwerte für die Zimmerpflanzenpflege. Nutze sie als Orientierung und passe die Pflege an Topfgröße, Substrat, Temperatur und Abtrocknung an.
Mehr Details findest du in der vollständigen Produktbeschreibung oder in unseren Pflegeratgebern.
Unter Hoya-Fans gilt Hoya vangviengiensis als kleine Diva: langsam, launisch und erst nach Jahren bereit zu blühen. Doch wenn sie es endlich tut, ist das Ergebnis auffällig – dichte Dolden voller zart cremeein heller, indirekter Standort unterstützt gleichmäßiges Wachstum.
In der Natur wächst diese Art in den kühlen, feuchten Kalkwäldern rund um Vang Vieng in Laos – ausschließlich epiphytisch auf moosbewachsenen Ästen. Sie bevorzugt frische Temperaturen, hohe Luftfeuchtigkeit und gleichmäßige Pflege – eine passende Herausforderung für Sammler, die Geduld mitbringen und Freude an seltenen Arten haben.
Hoya vangviengiensis (Rodda & Simonsson, 2017) wurde erstmals bei Vang Vieng, Laos beschrieben und später auch im südlichen Yunnan (China) bestätigt. Dort wächst sie in schattigen Kalkwäldern auf mit Moos bedeckten Ästen, bei Temperaturen um 18–25 °C am Tag und 14–18 °C in der Nacht.
Diese Herkunft erklärt ihren Charakter: Sie liebt kühle Nächte, gleichmäßige Feuchtigkeit und stabile Luftfeuchte – Bedingungen, die sich mit etwas Aufwand auch drinnen gut nachbilden lassen.
LichtHelles, indirektes Licht oder sanft gefilterte Sonne. Zu wenig Licht verhindert Blütenbildung komplett. Ideal sind rund 200–400 µmol m⁻² s⁻¹ (DLI 8–12).
TemperaturTagsüber 18–22 °C, nachts 14–18 °C. Kurzzeitige Absenkungen bis etwa 13 °C sind möglich, solange die Pflanze trocken steht und Luftbewegung vorhanden ist.
LuftfeuchtigkeitMindestens 60 %, optimal 70–85 %. Besonders während der Knospenbildung sollte die Luftfeuchte konstant bleiben.
SubstratSehr luftiges, schnell abtrocknendes Epiphyten-Substrat, z. B. 40 % feine Rinde, 25 % Perlit oder Bims, 20 % Kokoschips, 10 % Holzkohle und 5 % langfaseriges Sphagnum. Zu große Töpfe vermeiden – Wurzeln faulen schnell.
GießenImmer erst, wenn die obersten 3–4 cm leicht angetrocknet sind. Lieber kurz trocken als dauerhaft feucht. Gründlich durchspülen und abtropfen lassen.
DüngungBei jedem Gießen schwach dosiert (ca. 50–75 ppm Stickstoff). Substrat einmal im Monat mit klarem Wasser durchspülen, um Salzreste zu entfernen.
Alternative KulturenAuch in mineralischen oder halb-hydro-Systemen möglich, wenn Sauerstoffversorgung und Feuchtigkeit stimmen.
Der Artname vangviengiensis verweist auf den Fundort Vang Vieng in Laos, wo die Art von Michele Rodda und Johan Simonsson (2017) wissenschaftlich beschrieben wurde.
Hoya vangviengiensis ist nichts für Ungeduldige – aber geeignet für Sammler, die echte Raritäten lieben. Gib ihr helles Licht, kühle Nächte und dauerhaft hohe Luftfeuchtigkeit, und sie wird dich irgendwann mit einem Duft belohnen, den man so schnell nicht vergisst.
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