Licht
Helles indirektes Licht • ca. 10.000–20.000 Lux



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Hoya pachyclada 'New Moon'
Licht
Helles indirektes Licht • ca. 10.000–20.000 Lux
Gießen
Gießen, wenn das Substrat zu ca. 60–80 % abgetrocknet ist
Substrat
Luftig + schnell durchlässig • leicht feuchtigkeitspuffernd • auf Rindenbasis • mittelgrob
Temperatur
Idealbereich: 16–24 °C • Nicht unter: 10 °C
Luftfeuchtigkeit
Leicht erhöht 50–60 %
Wuchsform
Aufrechter sukkulenter epiphytischer Halbstrauch.
Rankhilfe
Empfohlen
Wachstumstempo
Mittel
Max. Größe drinnen
Max. Trieblänge: 30 cm • Max. Breite: 30 cm
Giftigkeit & Sicherheit
Ungiftig
Herkunft & Lebensraum
Sorte von Hoya pachyclada; Wildart aus Indochina
Draußen
ab 15 °C · wind- und regengeschützter Platz
Diese Pflegewerte sind kurze Richtwerte für die Zimmerpflanzenpflege. Nutze sie als Orientierung und passe die Pflege an Topfgröße, Substrat, Temperatur und Abtrocknung an.
Mehr Details findest du in der vollständigen Produktbeschreibung oder in unseren Pflegeratgebern.
Hoya pachyclada ‘New Moon’ ist eine seltene, panaschierte Hoya mit dicken, halb sukkulenten Blättern, deren cremig weiße Ränder bei starkem Licht einen zarten Rosaton annehmen. Sie wächst langsam, bleibt kompakt und besticht durch ihre klaren Formen und ihr elegantes Erscheinungsbild. Eine Pflanze für Sammler*innen, die Qualität und Struktur über schnelles Wachstum stellen.
Diese Sorte fällt durch ihre kompakten, rundlich-ovalen Blätter mit fester, glatter Oberfläche auf. Die cremefarbenen Ränder umrahmen das kräftige Grün und erzeugen einen sanften Lichtschein – daher der Name ‘New Moon’. Bei hellerem Licht bekommen die Ränder oft einen rosafarbenen Schimmer, was der Pflanze zusätzlichen Reiz verleiht.
Sie wächst gedrungen, bildet kurze, stabile Triebe und bleibt formschön – geeignet für Regale, kleinere Töpfe oder Hängegefäße.
Die Art Hoya pachyclada Kerr wurde 1939 beschrieben (Bull. Misc. Inform. Kew 1939: 462) und stammt aus Thailand und angrenzenden Gebieten Südostasiens. Dort wächst sie als Epiphyt auf Baumstämmen und Ästen in warmen, feuchten Wäldern. Die fleischigen Blätter speichern Wasser und machen sie unempfindlicher gegen Trockenphasen.
Die Sorte ‘New Moon’ wird im Handel teils auch als Hoya subquintuplinervis ‘New Moon’ geführt – je nach taxonomischer Auffassung. Beide Bezeichnungen beziehen sich auf dieselbe panaschierte Form mit dickem, ledrigem Blatt und heller Umrandung. Für den Verkauf reicht ein Hinweis auf die Synonymie, anstatt sich auf eine Zuordnung festzulegen.
In ihrer Heimat wächst Hoya pachyclada in hellem, gefiltertem Licht tropischer Wälder. Durch ihre sukkulenten Blätter und stabilen Triebe kann sie kurze Trockenperioden gut überstehen. Genau diese Eigenschaft macht sie auch im Innenraum so unkompliziert – sie fühlt sich sowohl in luftigen Substraten als auch in semihydroponischen Systemen wohl, solange die Wurzeln gut belüftet bleiben.
Licht:Helles, indirektes Licht ist ideal. So bleibt der Neuaustrieb kräftig. Etwas Morgensonne ist gut, aber pralle Mittagssonne kann die Ränder verbrennen.
Wasser:Lass die obere Schicht des Substrats antrocknen, bevor du erneut gießt. Die dicken Blätter speichern Wasser – lieber etwas zu trocken als zu leicht feucht halten.
Substrat:Am besten eignet sich ein luftiges, grobes Gemisch aus Rinde, Perlit und mineralischen Bestandteilen. Auch in mineralischen Substraten wächst sie gut, solange die Feuchtigkeit konstant, aber nicht übermäßig ist.
Düngung:Regelmäßig schwach dosiert düngen, am besten mit einem ausgewogenen Flüssigdünger. Gleichmäßige Nährstoffzufuhr ist wichtiger als saisonale Pausen.
Luftfeuchtigkeit:Sie mag mittlere bis hohe Luftfeuchtigkeit (50–70 %), kommt aber bei guter Luftzirkulation auch mit normaler Raumluft zurecht.
Temperatur:Optimal sind 20–30 °C. Längere Kältephasen unter 15 °C vermeiden.
Umtopfen:Erst umtopfen, wenn der Topf komplett durchwurzelt ist. Hoyas wachsen am besten leicht wurzelgebunden.
Vermehrung:Triebstecklinge mit 2–3 Knoten nehmen, Schnittstelle kurz antrocknen lassen und anschließend in feuchtem Substrat oder Semihydro bewurzeln.
‘New Moon’ gehört zu den strukturell schönsten Hoyas: dicke, glänzende Blätter, kompakter Wuchs und sanfte Farbverläufe machen sie zu einer echten Designpflanze. Unter stärkerem Licht färben sich die hellen Ränder leicht rosig – ein subtiler Effekt, den Sammler*innen besonders schätzen.
Sie wächst langsam, dafür gleichmäßig und formstabil. Mit etwas Geduld bildet sie später auch kleine, weiße, duftende Blüten, typisch für Hoya pachyclada – ihr Hauptreiz liegt aber eindeutig im Blatt.
Der Gattungsname Hoya ehrt den englischen Botaniker Thomas Hoy (1750–1822). Der Artname pachyclada stammt aus dem Griechischen: pachys bedeutet „dick“, klados „Zweig“ – ein direkter Hinweis auf ihre kräftigen, fleischigen Triebe. Der Sortenname ‘New Moon’ beschreibt den zarten, mondähnlichen Lichtschein der weißen Blattränder.
Diese Sorte vereint kompaktes Wachstum, feste Struktur und elegante Panaschierung. Sie wirkt ruhig, stilvoll und hochwertig – eine Hoya für Sammler*innen, die subtile Details lieben.
Wer eine langsam wachsende, charakterstarke Pflanze sucht, die Licht, Form und Textur passend kombiniert, liegt mit Hoya pachyclada ‘New Moon’ genau richtig.
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