Licht
Helles indirektes Licht • ca. 10.000–20.000 Lux




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Steckbrief
Licht
Helles indirektes Licht • ca. 10.000–20.000 Lux
Gießen
Gießen, wenn das Substrat zu ca. 60–80 % abgetrocknet ist
Substrat
Luftig + schnell durchlässig • leicht feuchtigkeitspuffernd • auf Rindenbasis • mittelgrob
Temperatur
Idealbereich: 16–24 °C • Nicht unter: 10 °C
Luftfeuchtigkeit
Hoch 60–80 %+
Wuchsform
Kletternde oder überhängende epiphytische Rankpflanze.
Rankhilfe
Empfohlen
Wachstumstempo
Mittel
Max. Größe drinnen
Max. Trieblänge: 150 cm • Max. Breite: 60 cm
Giftigkeit & Sicherheit
Ungiftig
Herkunft & Lebensraum
Ursprünglich von Borneo (Kalimantan)
Draußen
ab 15 °C · wind- und regengeschützter Platz
Diese Pflegewerte sind kurze Richtwerte für die Zimmerpflanzenpflege. Nutze sie als Orientierung und passe die Pflege an Topfgröße, Substrat, Temperatur und Abtrocknung an.
Mehr Details findest du in der vollständigen Produktbeschreibung oder in unseren Pflegeratgebern.
Hoya buntokensis gehört zu den neueren Entdeckungen innerhalb der Gattung Hoya und wurde 2021 von Siti Rahayu und Michele Rodda in Blumea 66(3): 237 wissenschaftlich beschrieben. Diese seltene Art stammt aus dem zentralen Kalimantan auf Borneo und verbindet fein strukturierte Blätter mit kleinen, duftenden Blüten in sanftem Rosa. Für Sammler ist sie ein markanter Akzent – dezent, botanisch authentisch und mit Wurzeln im tropischen Regenwald Borneos.
Hoya buntokensis wächst als schlanker, kletternder Epiphyt mit eher ruhigem, gleichmäßigem Tempo. Die Blätter sind lederartig, elliptisch bis schmal-oval, etwa 6–10 cm lang und 2–3 cm breit, mit zarter, klarer Aderung und leichtem Glanz auf der Oberseite. Ausgewachsene Ranken können bis zu 1,5–2 m lang werden, wenn sie eine Rankhilfe bekommen.
Die Blüten erscheinen in kompakten Dolden mit etwa 15–25 Einzelblüten, jeweils 5–6 mm groß. Die Krone ist cremeweiß bis zartrosa, die Nebenkrone gelblich bis rosafarben und leicht zurückgebogen – typisch für Hoyas aus der Sektion Acanthostemma. Dein feiner, süßer Duft ist vor allem abends wahrnehmbar.
In der Natur wächst Hoya buntokensis epiphytisch auf Bäumen oder als Lithophyt auf feuchten, moosigen Felsen in den Tieflandregenwäldern Zentral-Kalimantans. Der Fundort bei Buntok liegt auf etwa 100–300 m Höhe. Dort herrscht ganzjährig ein warmes, feuchtes Klima mit gefiltertem Licht – Bedingungen, die sich auch in Kultur als ideal erweisen.
Die Art reagiert empfindlich auf trockene Luft, schätzt stabile Luftfeuchtigkeit und konstante Temperaturen. Sie eignet sich dadurch hervorragend für Vitrinen, Grow-Shelfs oder helle Innenbereiche mit gleichmäßigem Klima.
Licht – Heller Standort mit indirektem Licht. Direkte Mittagssonne vermeiden, um Blattverbrennungen zu verhindern. Gießen – Erst wässern, wenn die oberste Substratschicht leicht angetrocknet ist. Staunässe unbedingt vermeiden. Luftfeuchtigkeit – Ideal sind 60–80 %. Sanfte Luftbewegung beugt Pilzproblemen vor. Temperatur – Optimal sind 20–28 °C; nicht unter 15 °C abfallen lassen. Substrat – Locker und luftig: Mischung aus Rinde, Perlit und Sphagnum – oder mineralisches, halb-hydroponisches Substrat für gleichmäßige Feuchte. Düngung – Leicht dosierten Dünger alle paar Wochen während des aktiven Wachstums. Weniger ist sicherer als zu viel. Vermehrung – Stecklinge mit 1–2 Knoten in warmem, feuchtem Klima bewurzeln lassen. Wuchsrate – Mittel. Sobald die Wurzeln etabliert sind, legt die Pflanze konstant zu. Toxizität – Ungiftig für Menschen und Haustiere.
Zu trockene Luft oder unregelmäßiges Gießen führen zu schlaffen oder fleckigen Blättern. In zu dichtem Substrat droht Wurzelfäule. Blütenbildung bleibt oft aus, wenn die Pflanze zu häufig umgestellt oder stark zurückgeschnitten wird. Gleichmäßige Pflege, stabile Wärme und Geduld sind der Schlüssel zu Blüten.
Hoya buntokensis wurde 2021 von S. Rahayu und M. Rodda in Blumea 66(3): 237 beschrieben. Der Name „buntokensis“ bezieht sich auf die Stadt Buntok in Zentral-Kalimantan, wo das Typusexemplar gesammelt wurde. Die Art gehört zur Sektion Acanthostemma, einer Gruppe mit kleinen, zurückgerollten Kronblättern und dichten Blütendolden. Zitierung: Hoya buntokensis S. Rahayu & Rodda, Blumea 66(3): 237 (2021)
Noch kaum verbreitet in europäischen Sammlungen, gilt Hoya buntokensis als echte Rarität. Die feinen Blüten, der zarte Duft und die kompakte Wuchsform machen sie zu einer gesuchten Art für Liebhaber ursprünglicher, wildherkommender Hoyas. Sie lässt sich gut in hellen Innenbereichen halten und gedeiht auch in mineralischen oder semihydroponischen Substraten zuverlässig.
Wer nach einer echten botanischen Besonderheit sucht, wird bei Hoya buntokensis fündig: eine seltene, wissenschaftlich beschriebene Art mit eleganten Blättern und süß duftenden Blüten – direkt aus den Regenwäldern Borneos. Gut geeignet für Sammler, die Wert auf Authentizität und natürliches Wachstum legen.
Angaben zu Pflanzennamen, Wuchsformen, natürlichen Lebensräumen und Zimmerpflanzenpflege werden vor der Veröffentlichung mit verlässlichen botanischen, standortbezogenen und gärtnerischen Quellen abgeglichen.Zu unseren Pflanzenpflege-Ressourcen und Quellen.