Licht
Helles indirektes Licht • ca. 10.000–20.000 Lux




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Steckbrief
Licht
Helles indirektes Licht • ca. 10.000–20.000 Lux
Gießen
Gießen, wenn das Substrat zu ca. 25–40 % abgetrocknet ist
Substrat
Fein, aber luftig • feuchtigkeitspuffernd • ausgewogen • feine Struktur
Temperatur
Idealbereich: 18–24 °C • Nicht unter: 13 °C
Luftfeuchtigkeit
Hoch 60–80 %+
Wuchsform
Rhizombildende, horstbildende krautige Staude.
Rankhilfe
Nicht nötig
Wachstumstempo
Mittel
Max. Größe drinnen
Max. Höhe: 30 cm • Max. Breite: 25 cm
Giftigkeit & Sicherheit
Giftig
Herkunft & Lebensraum
Sorte von Begonia bowerae; Wildart aus Oaxaca, Mexiko
Draußen
ab 15 °C · geschützter Platz
Diese Pflegewerte sind kurze Richtwerte für die Zimmerpflanzenpflege. Nutze sie als Orientierung und passe die Pflege an Topfgröße, Substrat, Temperatur und Abtrocknung an.
Mehr Details findest du in der vollständigen Produktbeschreibung oder in unseren Pflegeratgebern.
Begonia bowerae ‘Tiger’ wächst als niedrige, kompakte rhizomatöse Begonie. Sie treibt aus einem kriechenden Spross direkt an der Substratoberfläche. Die Blätter sind rundlich bis leicht herzförmig, mit dunkler Zeichnung auf der Oberfläche und feinen, borstenartigen Haaren an den Blatträndern, Blattstielen und am jungen Austrieb.
Vom Rhizom aus wächst sie langsam nach außen und bildet neue Blätter an der Basis. Das Rhizom liegt nah an der Substratoberfläche und verlängert sich allmählich, während frische Blätter erscheinen. Helle Blüten können über den Blättern auftauchen, auch wenn die kleinen gemusterten Blätter klar im Vordergrund stehen.
Begonia bowerae ist in Mexiko heimisch, besonders in südlichen Regionen. ‘Tiger’ ist eine kultivierte, gemusterte Form der Art. Der englische Spitzname „eyelash Begonia“ bezieht sich auf die feinen Haare an Blatträndern und Trieben.
Helles, gefiltertes Licht oder sanfte Morgensonne hält die Blattzeichnung kräftiger. Schütze die kleinen Blätter vor starker Mittagssonne.
Gieße, wenn sich die obere Substratschicht leicht trocken anfühlt. Halte die Feuchtigkeit gleichmäßig, aber lass Basis und Rhizom nicht lange nass stehen. Ein flacher Topf mit Abzug passt zu den flachen Wurzeln und dem kriechenden Rhizom. Beim Umtopfen sollte das Rhizom nah an der Oberfläche bleiben.
Verwende eine feine, luftige Mischung mit Kokosfaser oder torffreier Basis, Perlite, feiner Rinde und etwas mineralischem Splitt. Mäßige bis höhere Luftfeuchtigkeit hilft neuen Blättern, sauber aufzugehen. Leichte Luftbewegung senkt das Mehltaurisiko. Temperaturen um 18–24 °C passen gut.
Dünge während des aktiven Wachstums leicht mit einem milden, ausgewogenen Dünger. Topfe um, wenn das Rhizom den Topfrand erreicht oder das Substrat zerfallen ist. Vermehrung gelingt meist durch Rhizomteilung oder Blattstecklinge unter warmen, feuchten Bedingungen.
Ein weiches Rhizom oder eine weiche Basis zeigt meist, dass das Substrat zu lange nass oder bereits verbraucht war. Trockene, brüchige Stellen entstehen oft durch trockene Luft, zu wenig Wasser oder zu viel direkte Sonne. Blassere Muster können bei schwachem Licht oder an sehr jungen Blättern auftreten.
Mehltau tritt eher auf, wenn die Luft steht und die Blätter feucht bleiben. Verbessere die Luftbewegung, entferne betroffene Blätter früh und gieße direkt auf das Substrat. Neue Blätter können nach Schwankungen der Luftfeuchtigkeit oder Trockenphasen ungleichmäßig aufgehen.
Halte Rhizomstücke, gelockerte Wurzeln und abgefallene Blätter von Haustieren und Kindern fern, die Pflanzenteile in den Mund nehmen könnten. Begonien enthalten lösliche Calciumoxalate, besonders in Wurzeln und Rhizomen.
Begonia ehrt Michel Bégon, und bowerae verweist auf Constance Bower. ‘Tiger’ bezieht sich auf die dunklen Blattzeichnungen, die dieser kompakten Begonie ihre gemusterten Blätter geben.
Angaben zu Pflanzennamen, Wuchsformen, natürlichen Lebensräumen und Zimmerpflanzenpflege werden vor der Veröffentlichung mit verlässlichen botanischen, standortbezogenen und gärtnerischen Quellen abgeglichen.Zu unseren Pflanzenpflege-Ressourcen und Quellen.