Licht
Mittleres indirektes Licht • ca. 5.000–10.000 Lux







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Deine neue Pflanze hat gerade eine lange Reise hinter sich und braucht einen ruhigen Start in ihrem neuen Zuhause. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Auspacken und zur Pflege in der ersten Woche findest du in unserem Ratgeber zur Pflege nach der Lieferung. Mehr dazu, wie sich deine Pflanze in den nächsten Wochen eingewöhnt, liest du in unserem Ratgeber zur Eingewöhnung von Zimmerpflanzen.
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Steckbrief
Licht
Mittleres indirektes Licht • ca. 5.000–10.000 Lux
Gießen
Gießen, wenn das Substrat zu ca. 30–50 % abgetrocknet ist
Substrat
Luftig • feuchtigkeitspuffernd • organisch-mineralisch ausgewogen • mittlere Struktur
Temperatur
Idealbereich: 5–24 °C • Nicht unter: -2 °C
Luftfeuchtigkeit
Normal 40–50 %
Wuchsform
Aufrechte, horstbildende rhizombildende krautige Staude.
Rankhilfe
Nicht nötig
Wachstumstempo
Langsam
Max. Größe drinnen
Max. Höhe: 90 cm • Max. Breite: 90 cm
Giftigkeit & Sicherheit
Ungiftig
Herkunft & Lebensraum
S. Japan; subtropische Lebensräume
Draußen
ab 5 °C · Winterschutz nötig
Diese Pflegewerte sind Richtwerte für die Zimmerpflanzenpflege. Nimm sie als Orientierung und richte dich dabei nach Standort, Topfgröße, Substrat, Temperatur und danach, wie schnell das Substrat abtrocknet.
Mehr dazu findest du in der vollständigen Produktbeschreibung oder in unseren Pflegeratgebern.
Aspidistra elatior, oft als Schusterpalme bekannt, ist eine immergrüne, rhizombildende Staude mit langen, aufrechten Blättern, die direkt aus der Basis wachsen. Sie entwickelt sich langsam zu einem dichten Horst; jedes Blatt sitzt an einem stabilen Blattstiel und hat eine breite, lanzettliche Form.
Der aufrechte, gestaffelte Wuchs entsteht, weil das Rhizom jedes Blatt einzeln aus der Basis schiebt. Neue Blätter erscheinen langsam, entrollen sich an Ort und Stelle und reifen zu tiefgrünen Blattspreiten aus, die bei gleichmäßigem Gießen viele Monate fest und sauber bleiben können.
Aspidistra elatior gilt als in Südjapan heimisch und wächst dort unter subtropischen Bedingungen als rhizombildender Geophyt. Die Art wird außerdem seit Langem in Ostasien und darüber hinaus kultiviert.
Das Rhizom speichert Energie und schiebt nach und nach neue Blätter aus der Basis. Im Topf füllt der Wurzelstock den verfügbaren Raum langsam aus; Umtopfen wird erst nötig, wenn der Horst sehr eng steht oder Wasser deutlich schlechter durch das Substrat läuft.
Aspidistra elatior bildet ihre ungewöhnlichen Blüten nahe an der Substratoberfläche. Im Innenraum übersieht man sie leicht; sichtbar bleiben vor allem die langlebigen, aufrechten Blätter, während das Rhizom darunter langsam neuen Wuchs aufbaut.
Aspidistra elatior wird von der ASPCA als ungiftig für Katzen, Hunde und Pferde gelistet. Trotzdem sollten stark knabbernde Haustiere nicht an Zimmerpflanzen gelangen, da größere Mengen Pflanzenmaterial oder individuelle Empfindlichkeit zu leichten Magenproblemen führen können.
Der akzeptierte botanische Name lautet Aspidistra elatior Blume; die Art gehört zur Familie Asparagaceae. Der Gattungsname Aspidistra wird vom griechischen aspidion abgeleitet, „kleiner Schild“, und häufig mit der Blütenform in Verbindung gebracht. Das Artepitheton elatior bedeutet höher oder größer. Blume veröffentlichte die Art 1834.
Angaben zu Pflanzennamen, Wuchsformen, natürlichen Lebensräumen und Zimmerpflanzenpflege werden vor der Veröffentlichung mit verlässlichen botanischen, standortbezogenen und gärtnerischen Quellen abgeglichen.Zu unseren Pflanzenpflege-Ressourcen und Quellen.