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Schismatoglottis

Blätter von Schismatoglottis calyptrata vor weißem Hintergrund

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Schismatoglottis calyptrata – Blattdetail vor weißem Hintergrund..
Schismatoglottis hainanensis – Blattdetail vor weißem Hintergrund..
Schismatoglottis longispatha variegata – Blattdetail vor weißem Hintergrund..
Nahaufnahme eines Blatts von Schismatoglottis pusilla vor weißem Hintergrund.
Schismatoglottis sp variegata – Blattdetail vor weißem Hintergrund..
Schismatoglottis sp. 'Silver' – Blattdetail vor weißem Hintergrund..
Schismatoglottis sp – Blattdetail vor weißem Hintergrund..
Schismatoglottis sp – Blattdetail vor weißem Hintergrund..
Schismatoglottis sp – Blattdetail vor weißem Hintergrund..
Schismatoglottis sp – Blattdetail vor weißem Hintergrund..
Nahaufnahme eines Blatts von Schismatoglottis sp. Borneo 'Silver' vor weißem Hintergrund.
Schismatoglottis sp. Thailund – Blattdetail vor weißem Hintergrund..
Nahaufnahme eines Blatts von Schismatoglottis wallichii vor weißem Hintergrund.
Schismatoglottis wallichii variegata – Blattdetail vor weißem Hintergrund..

Araceae (Aronstabgewächse)

Schismatoglottis

Auf einen Blick

Schismatoglottis: Aronstabgewächs aus Tieflandhabitaten für Terrarien & Paludarien

  • Einsatz: kompaktes, bodennah wachsendes Aronstabgewächs mit strukturierter oder silbrig gezeichneter Blattoberfläche; ideal für Vorder- oder Mittelgrund in feuchten Pflanzungen.
  • Licht: wenig bis sanft mittleres Licht; hell genug, damit die Zeichnung sichtbar bleibt, aber keine direkte Sonne auf die Blätter.
  • Gießen: mag gleichmäßige, leichte Feuchtigkeit; die Oberfläche darf gerade ihren Glanz verlieren, aber nie hart austrocknen und nie in stehendem Wasser stehen.
  • Substrat: bevorzugt lockere, faserige Mischungen oder Paludariumtaschen mit Blattstreu und feiner Rinde, die feucht bleiben, aber Luft an die Wurzeln lassen.
  • Klima: braucht gleichmäßige Wärme und hohe Luftfeuchtigkeit mit etwas Luftbewegung; kühle, trockene oder zugige Räume sind auf Dauer ungeeignet.
  • Toxizität: wie viele Aronstabgewächse reizend beim Ankauen; außerhalb der Reichweite von Haustieren und Kindern aufstellen.
Botanisches Profil

Schismatoglottis: botanisches Profil borneischer Unterwuchs-Aronstabgewächse

Schismatoglottis ist eine Gattung kleiner bis mittelgroßer Aronstabgewächse innerhalb der Araceae (Tribus Schismatoglottideae), 1846 von Zollinger und Moritzi beschrieben. Historisch wurden über 200 Taxa vermutet; neuere phylogenetische und morphologische Arbeiten haben die Gattung auf rund 70 akzeptierte Arten plus weitere vorläufig platzierte Namen eingegrenzt, während mehrere ausgegliederte Gattungen wie Apoballis heute anerkannt sind.

  • Ordnung: Alismatales
  • Familie: Araceae
  • Tribus: Schismatoglottideae
  • Gattung: Schismatoglottis Zoll. & Moritzi
  • Typusart: Schismatoglottis calyptrata (Roxb.) Zoll. & Moritzi
  • Chromosomen: Begrenzte zytologische Daten deuten auf somatische Zahlen hin, die grob mit anderen Schismatoglottideae vergleichbar sind, mit mittleren polyploiden Zählungen.

Verbreitung & Lebensraum: Schismatoglottis konzentriert sich auf immerfeuchte Tiefland- und untere Bergwälder Südostasiens, besonders Borneo, mit weiteren Arten in Malaysia, Sumatra, den Philippinen, Neuguinea und Melanesien. Die meisten besiedeln schattige, feuchte Waldböden, Bachränder und Sickerhänge mit konstant feuchten, oft organisch reichen Böden; einige, etwa Schismatoglottis prietoi, wachsen amphibisch oder rheophytisch in schnell fließenden Flüssen.

  • Lebensform: Ausläuferbildende oder horstige ausdauernde Kräuter mit kurzen, oft hapaxanthen Sprossen, die einmal blühen und danach durch neuen Wuchs aus der Basis ersetzt werden.
  • Blattansatz: Blattstiele entspringen einer kriechenden Achse und tragen meist herzförmige, pfeilförmige oder elliptische Blattspreiten; die Blätter sind beim Zerreiben typischerweise nicht auffällig aromatisch.
  • Blattgröße: Blattspreiten liegen typischerweise bei 5–25 cm Länge, wobei einige Arten in tiefen, ungestörten Streuschichten größere Blätter bilden.
  • Struktur & Farbe: Glatte bis leicht bullate Blattspreiten in verschiedenen Grüntönen, gelegentlich mit silbrigen Bändern oder Mustern; die Oberflächen sind an hohe Luftfeuchtigkeit und geringe Windgeschwindigkeit unter geschlossenem Kronendach angepasst.
  • Auffällige Anpassung: Der hinfällige Spathaspreitenteil, der nach der Anthese als einzelnes Stück abgeworfen wird, ist ein wichtiges Diagnosemerkmal und kann Pilzbesiedlung an den sich entwickelnden Früchten in dauerhaft nassen Umgebungen verringern.

Blütenstand & Frucht: Kurze, oft niedrig sitzende Kolben mit schützender Spatha werden nahe der Pflanzenbasis gebildet; der Spathaspreitenteil fällt früh ab und lässt einen Kragen um den Kolben zurück. Die daraus entstehenden Fruchtstände tragen dicht gepackte Beeren, die nahe am Substrat reifen, wo kleine Tiere und Wasserbewegung zur lokalen Samenverbreitung beitragen.

Details & Pflege

Schismatoglottis: warm wachsende Aronstabgewächse mit kompakten Rosetten

Schismatoglottis bildet meist niedrige, horstige Pflanzen mit glänzenden Blättern und markanter Mittelrippenzeichnung. Sie passt zu warmen Räumen, Vitrinen und Terrarien, in denen Feuchtigkeit und Temperatur stabil bleiben.

Das Wachstum ist meist gleichmäßig statt schnell. Rechne mit kräftigen Blattstielen, kompakter Grundfläche und neuen Blättern, die am saubersten aussehen, wenn Luftfeuchtigkeit und Luftbewegung ausgewogen sind.

Beste Bedingungen drinnen

  • Licht: heller Schatten bis mittleres Licht; direkte Sonne kann verbrennen.
  • Feuchtigkeit: den Wurzelbereich leicht feucht halten und das obere Drittel zwischen den Wassergaben abtrocknen lassen.
  • Substrat: Luftporen zählen – dichte Mischungen begünstigen Fäulnis und langsame Erholung.
  • Luftfeuchtigkeit: normale Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen kann ausreichen, höhere Luftfeuchtigkeit unterstützt aber saubereren Neuaustrieb.
  • Temperatur: kühle Zugluft vermeiden; bei kalten Nächten verlangsamt sich das Wachstum deutlich.

Den Horst gesund halten

Ziel ist ein gleichmäßiges Abtrocknen ohne wiederholtes Durchnässen der Krone. Wenn die Wurzeln den Topf füllen, in frische, luftige Mischung umtopfen, damit die Wasseraufnahme gleichmäßig bleibt. Teilung ist ebenfalls eine einfache Möglichkeit, ältere Horste aufzufrischen und ein dichteres Bild aufzubauen.

Nach Umzug oder Umtopfen Licht stabil halten und für ein paar Wochen keine großen Änderungen machen. Gleichmäßige Bedingungen helfen neuen Wurzeln beim Anwachsen und verhindern das „Schmelzen“ älterer Blätter.

Häufige Probleme

Weiche Blattstiele und sich ausbreitende Gelbfärbung hängen oft mit sauerstoffarmem Substrat zusammen. Trauermücken können ein Zeichen sein, dass die Mischung zu lange nass bleibt. Halte die Luftbewegung sanft und vermeide wiederholtes Durchnässen der Krone.

Wenn Wurzeln säuerlich riechen oder Blätter nach dem Gießen schnell gelb werden, behandle es zuerst als Wurzelproblem. Hilfe bei Wurzelfäule erklärt die nächsten Schritte.

Häufige Fragen zu Schismatoglottis