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Rhipsalis (Korallenkaktus)

Nahaufnahme einer Rhipsalis vor weißem Hintergrund

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Rhipsalis agudoensis – Blattdetail vor weißem Hintergrund..
Rhipsalis agudoensis Ausverkauft
Nahaufnahme eines Triebs von Rhipsalis baccifera vor weißem Hintergrund.
Rhipsalis baccifera Ausverkauft
Nahaufnahme eines Triebs von Rhipsalis baccifera ssp. horrida vor weißem Hintergrund.
Nahaufnahme eines Triebs von Rhipsalis burchellii vor weißem Hintergrund.
Rhipsalis burchellii Ausverkauft
Nahaufnahme eines Triebs von Rhipsalis cereuscula 'Cashero' vor weißem Hintergrund.
Rhipsalis cereuscula 'Cashero' Regulärer Preis €14,75
Rhipsalis clavata – Blattdetail vor weißem Hintergrund..
Rhipsalis clavata Ausverkauft
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Rhipsalis elliptica – Blattdetail vor weißem Hintergrund..
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Rhipsalis micrantha ssp. kirbergii – Blattdetail vor weißem Hintergrund..
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Rhipsalis paradoxa – Blattdetail vor weißem Hintergrund..
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Rhipsalis pilocarpa – Blattdetail vor weißem Hintergrund..
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Rhipsalis pulchra – Blattdetail vor weißem Hintergrund..
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Nahaufnahme eines Triebs von Rhipsalis teres f. heteroclada vor weißem Hintergrund.
Nahaufnahme eines Triebs von Rhipsalis teres f. prismatica vor weißem Hintergrund.
Rhipsalis trigona – Blattdetail vor weißem Hintergrund..
Rhipsalis trigona Ausverkauft

Cactaceae (Kakteengewächse)

Rhipsalis (Korallenkaktus)

Auf einen Blick

Rhipsalis (Mistelkaktus) – Hinweise für Waldkakteen

  • Wuchsform: dornenlose oder fast dornenlose epiphytische Kakteen mit hängenden Trieben; gut geeignet für Hängegefäße im hellen Schatten.
  • Licht: mittleres bis helles indirektes Licht; tiefer Schatten bremst Wachstum, heiße Sonne durch Glas verbrennt Triebe.
  • Substrat: bevorzugt eine lockere, organischere, aber gut drainierende Mischung, näher an Orchideen-/Bromelienerde als an Wüstenkaktus-Grus.
  • Gießen: gießen, wenn die Oberfläche der Mischung trocken ist; Wurzelzone im Wachstum leicht feucht halten, in kühlen Phasen etwas trockener.
  • Klima: mag warme Räume mit moderater Luftfeuchtigkeit und Luftbewegung; kalte, nasse Töpfe sind das Hauptproblem.
  • Haustierhinweis: wird allgemein als ungiftig eingestuft und hat keine starken Dornen, daher passend für haustierbewusste Haushalte.
Botanisches Profil

Rhipsalis (Mistelkaktus) – botanisches Profil epiphytischer Kakteen

Rhipsalis ist eine Gattung epiphytischer Kakteen innerhalb der Cactaceae (Tribus Rhipsalideae), wahrscheinlich Ende des 18. Jahrhunderts von Gaertner beschrieben. Der Name stammt vom griechischen „rhips“ für Flechtwerk und bezieht sich auf die flexiblen, seilartigen Triebe. Mit rund 50–60 Arten ist Rhipsalis die größte und am weitesten verbreitete epiphytische Kakteengattung und umfasst als Besonderheit Arten, die sowohl in der Neuen als auch in der Alten Welt heimisch sind.

  • Ordnung: Caryophyllales
  • Familie: Cactaceae
  • Tribus: Rhipsalideae
  • Gattung: Rhipsalis Gaertn.
  • Typusart: Rhipsalis baccifera (J. S. Muell.) Stearn
  • Chromosomen: Somatische Zählungen untersuchter Arten liegen häufig etwa bei 2n ≈ 44–66, passend zu anderen epiphytischen Kakteen; mehrere polyploide Reihen werden vermutet.

Verbreitung & Lebensraum: Die meisten Rhipsalis-Arten sind im tropischen und subtropischen Mittel- und Südamerika sowie in der Karibik endemisch; Rhipsalis baccifera ist zusätzlich in Teilen Afrikas, Madagaskars und Sri Lankas heimisch und damit der einzige Kaktus, der natürlich außerhalb Amerikas vorkommt. Die Pflanzen wachsen überwiegend als hängende Epiphyten in feuchten Wäldern, auf Ästen und in Stammgabeln, gelegentlich auch epilithisch auf schattigen Felsflächen.

  • Lebensform: Ausdauernde, meist hängende Epiphyten mit stark verzweigten, oft faden- oder keulenartigen Trieben, die dichte Vorhänge oder Büschel bilden.
  • Triebmorphologie: Die Triebe reichen von dünnen, zylindrischen Segmenten bis zu leicht abgeflachten oder dreikantigen Gliedern; Dornen fehlen oder sind zu winzigen Borsten reduziert, passend zum Waldkaktus-Wuchs.
  • Triebgröße: Einzelne Segmente sind meist wenige Zentimeter bis mehrere Dutzend Zentimeter lang; ganze Pflanzen können unter optimalen Bedingungen über einen Meter Gesamtausdehnung erreichen.
  • Struktur & Farbe: Sukkulente, aber relativ weiche Triebe, meist hell- bis mittelgrün, manchmal leicht durchscheinend oder fein behaart; die Epidermis ist an diffuses Waldlicht angepasst, nicht an harte Vollsonne.
  • Auffällige Anpassung: Epiphytische Wurzelsysteme und flexible, vielfach gegliederte Triebe ermöglichen Rhipsalis, enge Astgabeln und raue Rinde zu besiedeln und zwischen Nebel- und Regenereignissen zeitweises Abtrocknen zu tolerieren.

Blütenstand & Frucht: Kleine, oft sternförmige weiße oder helle Blüten erscheinen einzeln oder in kleinen Gruppen entlang der Triebsegmente, gefolgt von durchscheinenden oder farbigen Beeren, die an winzige Mistelfrüchte erinnern. Diese saftigen Früchte sind für Vögel attraktiv, die Samen zwischen Sitzplätzen im Kronendach verbreiten.

Details & Pflege

Rhipsalis: Waldkakteen für Ampeln, Regale und hellen Schatten

Rhipsalis ist eine Kakteengattung, die an das Leben in tropischen Wäldern angepasst ist und oft auf Bäumen oder Felsen wächst, wo Wurzeln luftig bleiben und Feuchtigkeit in Schüben kommt. Drinnen bringt Rhipsalis kaskadierenden Wuchs mit Trieben, die von dünnen, bleistiftartigen Strängen bis zu Kettensegmenten und breiteren, blattähnlichen Formen reichen.

Da Rhipsalis aus schattig-feuchten Lebensräumen stammt, liegt die Pflege näher bei „tropischem Epiphyt“ als bei Wüstenkaktus. Dafür bekommst Du eine verlässliche, gut formbare Pflanze, die gut zu hängenden Töpfen passt.

Eine Rhipsalis auswählen

  • Feine, fadenartige Triebe: weiche, fontänenartige Pflanzen für hellen Schatten und regelmäßiges Gießen.
  • Kräftigere oder kettenartige Segmente: etwas toleranter gegenüber ausgelassenem Gießen und stark in der Struktur.
  • Breitere, blattähnliche Triebe: starke optische Wirkung und oft größerer Wuchs, besonders bei stabilem Licht und gleichmäßiger Feuchtigkeit.
  • Kompakte Formen: gut für Regale und Pflanzenständer; sie bleiben ordentlich und verzweigen trotzdem zuverlässig.

Licht und Standort

Rhipsalis bevorzugt helles, gefiltertes Licht. Sanfte Morgen- oder Abendsonne kann passen, harte Mittagssonne kann Triebe ausbleichen oder vernarben. Ein Platz nahe einem Ostfenster oder hellen Nordfenster, oder etwas zurückgesetzt vom Südfenster, hält die Farbe meist gleichmäßig.

Warme Räume passen gut zu Rhipsalis. Vermeide kalte Zugluft und kalte Fensterbänke, besonders nach dem Gießen.

Gießen und Düngen

Gieße, sobald der Topf teilweise abgetrocknet ist, dann gründlich. Rhipsalis verträgt kurze Trockenphasen besser als viele tropische Blattschmuckpflanzen, doch lange Trockenheit bremst das Wachstum und macht Triebe dünner. In sehr luftiger Mischung kann häufiger gegossen werden, ohne dass der Topf nass bleibt.

Regelmäßige, moderate Düngung unterstützt gleichmäßige Verzweigung und Blühfähigkeit. Reduziere die Düngung, wenn Wachstum und Licht nachlassen.

Substrat und Töpfe

Luft ist am wichtigsten. Eine grobe, schnell drainierende Mischung hält die Wurzeln mit Sauerstoff versorgt und macht das Gießen sicherer. Orchideenartige Bestandteile kombiniert mit einem Feuchtigkeitspuffer passen oft gut, weil der Topf gleichmäßig trocknet, ohne knochentrocken zu werden.

Ampeln sind ideal: Luftbewegung um den Topf plus hängende Triebe passen zur Wuchsweise von Rhipsalis und helfen, dass die Mischung berechenbar abtrocknet.

Wuchs, Form und saisonales Verhalten

Rhipsalis verzweigt bereitwillig und wird mit der Zeit voller. Für eine dichtere Pflanze kannst Du ein paar lange Stränge kürzen; Rückschnitt fördert Seitenverzweigung. Viele Formen blühen unter stabilen Bedingungen mit kleinen Blüten und können danach Beeren bilden.

Wenn das Wachstum stockt, prüfe zuerst das Licht, danach Gießrhythmus und Wurzelraum. Ein etwas hellerer Platz startet die Verzweigung oft wieder, ohne große Umstellungen.

Häufige Probleme

Runzlige Triebe deuten meist auf Trockenheit hin. Weiche oder durchscheinende Abschnitte weisen oft auf eine Mischung hin, die zu lange nass blieb, besonders bei kühleren Bedingungen. Sprenkel können schädlingsbedingt sein; kontrolliere die dichtesten Pflanzenteile, wo die Luftbewegung am geringsten ist.

Häufige Fragen zu Rhipsalis