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Dieffenbachia (Dieffenbachie)

Nahaufnahme eines Blatts von Dieffenbachia seguine 'Tropic Snow' vor weißem Hintergrund

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Araceae (Aronstabgewächse)

Dieffenbachia (Dieffenbachie)

Auf einen Blick

Dieffenbachia: gemusterte Aronstabgewächse mit Stamm

  • Wuchs: aufrechte Stämme mit breiten, gemusterten Blättern; gut als strukturgebende Pflanze für helle Innenräume.
  • Licht: mittel bis hell, indirekt; wenig Licht führt zu vergeilten Stämmen, starke Sonne hinter Glas verbrennt die Blätter.
  • Gießen: das Substrat leicht feucht halten und die Oberfläche kurz antrocknen lassen; schwere, kalte Erde verursacht schnell Gelbfärbung.
  • Substrat: braucht lockeres Substrat mit etwas Rinde und mineralischem Anteil, damit die Wurzeln nicht in verdichtetem Torf sitzen.
  • Klima: fühlt sich in normalen warmen Räumen wohl; kalte Zugluft an Fenstern oder Türen führt oft zu plötzlichem Blattverlust.
  • Giftigkeit: beim Kauen stark reizend; außerhalb der Reichweite platzieren und mit dem Pflanzensaft vorsichtig umgehen.
Botanisches Profil

Dieffenbachia: botanisches Profil für stammbildende Aronstabgewächse

Dieffenbachia ist eine Gattung aufrecht wachsender krautiger Aronstabgewächse innerhalb der Araceae, die H. W. Schott 1829 aufgestellt und nach dem Wiener Gärtner Joseph Dieffenbach benannt hat. Derzeit werden etwa 50–60 Arten anerkannt, mit Diversitätszentren im nördlichen Südamerika und in Mittelamerika sowie zahlreichen Kulturformen für den Innenraum.

  • Ordnung: Alismatales
  • Familie: Araceae
  • Tribus: Dieffenbachieae
  • Gattung: Dieffenbachia Schott
  • Typusart: Dieffenbachia seguine (Jacq.) Schott
  • Chromosomen: Die meisten untersuchten Arten haben 2n = 34; gelegentlich wurden auch polyploide Zahlen um 2n = 68 berichtet.

Verbreitung und Lebensraum: Heimisch in den Neotropen von Mexiko und der Karibik bis in den Norden Argentiniens. Dieffenbachia wächst in Tiefland- bis premontanen Regenwäldern, auf Flussterrassen und in Sekundärwäldern, meist in schattigem bis leicht geflecktem Licht auf tiefen, feuchten, aber gut durchlüfteten Böden mit hohem Humusanteil.

  • Lebensform: Immergrüne, stammbildende Stauden mit dicken, saftreichen Sprossen, die sich im Alter verzweigen oder überlehnen können und häufig dort wurzeln, wo sie das Substrat berühren.
  • Blattansatz: Wechselständige Blätter mit scheidigen Blattstielbasen, die den Spross umfassen und deutliche Knoten am Stamm bilden.
  • Blattgröße: Die Spreiten sind bei Wildformen und Kultivaren meist 15–50 cm lang, relativ breit und in lockeren Kronen entlang des Stamms verteilt.
  • Textur und Farbe: Feste, oft glänzende Blätter mit unregelmäßigen Mustern in Creme, Gelb, Hellgrün oder Grau auf dunklerem Grund; Mittelrippe und Hauptadern treten meist deutlich hervor.
  • Bemerkenswerte Anpassung: Die Kombination aus Toleranz gegenüber wenig bis mittlerem Licht, zeitweisem Abtrocknen und abschreckenden Calciumoxalat-Raphiden unterstützt das Überleben als Unterwuchsstrauch in gestörten tropischen Standorten.

Blütenstand und Frucht: Kompakte Kolben-Spatha-Blütenstände entspringen am Spross und besitzen getrennte weibliche und männliche Zonen mit deutlicher zeitlicher Staffelung. Auf dem Kolben entwickeln sich Beeren, die orange bis rot abreifen und ein bis mehrere Samen enthalten; in Kultur stehen jedoch vegetative Vermehrung und Blattwirkung klar im Vordergrund.

Details & Pflege

Dieffenbachia: kräftig gezeichnete Blätter an aufrechten, rohrartigen Trieben

Dieffenbachia ist eine klassische Blattschmuckpflanze für drinnen, mit dicken, rohrartigen Trieben und großen Blättern in hellgrünen, cremefarbenen oder gesprenkelten Mustern. Sobald sie etabliert ist, füllt sie schnell Platz und passt gut in helle Ecken, die Höhe und Blattmasse vertragen.

Dieffenbachia mag helles, gefiltertes Licht und einen Gießrhythmus, der die Wurzeln gleichmäßig versorgt, ohne den Topf nass zu halten. Sie reagiert gut auf einen stabilen Platz, regelmäßiges Drehen und ein zuverlässig drainierendes Substrat.

Licht: Helles, indirektes Licht hält die Triebe stabiler und die Muster klarer. Sehr wenig Licht kann zu gestrecktem Wuchs führen.

Gießen: Gieße, wenn der obere Topfbereich abtrocknet, und lass alles gut ablaufen. Dauerhaft nasse Erde vermeiden.

Substrat: Nutze eine luftige Zimmerpflanzenmischung mit guter Drainage. Ergänze Struktur, wenn es bei dir eher kühl ist oder du häufig gießt.

Sicherheit: Der Pflanzensaft kann reizen und die Pflanze ist nicht haustierfreundlich. Außer Reichweite von Haustieren und Kindern platzieren.

Formgebung: Ältere rohrartige Triebe können zurückgeschnitten werden, um neue Triebe anzuregen, besonders wenn die Pflanze hoch und unten kahl wird.

Dieffenbachia lässt sich je nach Platz buschig halten oder zu höheren, rohrartigen Trieben wachsen lassen. Wird die Pflanze langtriebig, reagiert sie gut auf kontrollierten Rückschnitt, der Neuaustrieb fördert. Stabiles Licht und ein gleichmäßiger Gießrhythmus sind die einfachsten Wege, die Blätter groß und klar gezeichnet zu halten.

Luftfeuchtigkeit: Durchschnittliche Zimmerluft reicht meist aus, sehr trockene Luft kann aber zu trockenen Rändern führen. Pflanzengruppen oder mehr Abstand zu Wärmequellen helfen oft.

Verjüngung: Stammstecklinge können bewurzeln, wodurch sich eine reife Pflanze neu formen lässt, ohne sie zu verlieren.

Häufige Fragen zu Dieffenbachia