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Begonien

Nahaufnahme eines Blatts von Begonia masoniana vor weißem Hintergrund

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Begoniaceae (Schiefblattgewächse)

Begonien

Auf einen Blick

Begonien: starke Blattwirkung, empfindlich bei nassen Wurzeln

  • Optik: gemusterte Blätter, metallische Töne, strukturierte Oberflächen und kompakte Wuchsformen.
  • Licht: helles indirektes Licht; harte Sonne kann schnell Verbrennungen verursachen.
  • Gießen: gleichmäßig leicht feucht halten und die obere Schicht leicht antrocknen lassen; Staunässe vermeiden.
  • Substrat: leicht, grob und luftdurchlässig; verdichtete Mischungen führen schnell zu Problemen.
  • Luftbewegung: hilft, das Risiko für Mehltau und Stängelfäule zu senken.
  • Wuchsformen: mit aufrechten Trieben, rhizombildend, rexartig oder hängend; Details stehen jeweils in der Produktbeschreibung.
Botanisches Profil

Gut zu wissen: Begonienblätter bekommen leicht Druckstellen und Flecken – weniger Anfassen und direkt ins Substrat statt über die Blätter zu gießen hält sie länger ansehnlich.

Details & Pflege

Begonien: gemusterte Blätter, rutenartiger Wuchs und Vielfalt für Innenräume

Begonien mit großer Bandbreite für drinnen

Begonien decken drinnen mehr Bandbreite ab als die meisten Pflanzengruppen. Du findest Rex- und rhizomatöse Typen mit gemusterten Blättern, dazu rutenbildende Begonien mit höherer Struktur und bei gutem Licht mit Blütenbüscheln. So lässt sich leichter nach Blatttextur, Form und Wuchs auswählen, ohne jede Begonie drinnen gleich zu behandeln.

Die Pflege ist nicht in der ganzen Gruppe identisch, aber das Grundmuster bleibt: helles gefiltertes Licht, eine luftige Mischung und Wurzeln, die Feuchtigkeit bekommen, ohne zu lange in schwerer, abgestandener Erde zu sitzen.

Welches Licht Begonien drinnen am besten vertragen

Die meisten Zimmerbegonien wachsen am besten in hellem, indirektem Licht. Ostfenster, helle Nordlagen oder Plätze etwas zurückgesetzt von stärkerem Glas funktionieren oft gut. Rutenbildende Begonien vertragen häufig etwas hellere Bedingungen als dünnblättrige Rex-Typen, während harte Mittagssonne durch Glas empfindliche Blätter schnell verbrennen kann.

Bei schwachem Licht strecken sich Stängel, Blätter werden kleiner und Farben wirken matter. Bei zu harter Sonne werden Ränder trocken und helle Flecken erscheinen. Als praktische Orientierung hilft der Ratgeber für helles, indirektes Licht.

Warum Substrat und Gießen bei Begonien so wichtig sind

Die meisten Begonien scheitern zuerst an den Wurzeln. Sie brauchen eine offene Topfmischung mit echter Luft um die Wurzeln, keine dichte Erde, die tagelang nass bleibt. Eine gute Mischung für drinnen mit Perlite, Rinde, Bims oder ähnlichem grobem Material gibt deutlich mehr Kontrolle.

Gieße, wenn ungefähr die oberen 20–35 % des Topfes trocken sind, dann gründlich und mit vollständigem Ablauf. Dünnwurzelige oder dünnblättrige Typen sollten meist nicht lange knochentrocken stehen, während dickstängelige, rutenbildende Begonien oft etwas trockener werden dürfen. Feste wöchentliche Gießpläne sind der Punkt, an dem Probleme beginnen; die Prüfungen im Gießratgeber lesen den Topf besser.

Temperatur, Luftfeuchte und Luftbewegung für Begonien

Stabile Zimmerwärme passt Begonien am besten, meist etwa 18–26 °C. Kalte Zugluft, kühle Fensterbänke und nasse Mischung bei niedrigen Temperaturen können schnellen Abbau auslösen. Wenn Wurzeln gleichzeitig kalt und nass bleiben, kann es schnell gehen.

Mittlere bis höhere Luftfeuchte hilft vielen Typen, aber Luftbewegung ist genauso wichtig. Dicht stehende Blätter in stehender Luft begünstigen Mehltau, Blattflecken und weiches Wachstum. Eine offene Mischung, sinnvolle Abstände und sanfte Luftbewegung bringen meist mehr als ständiges Nachjustieren.

Begonien nach der Lieferung: was zuerst stabil wird

Begonien können nach dem Transport mit gequetschten Rändern, leichtem Hängen oder kleinen kosmetischen Blattschäden ankommen. Das ist besonders bei dünneren Blättern normal. Stelle die Pflanze direkt in passendes Licht, prüfe die Mischung vor dem Gießen und topfe nicht sofort um, außer das Substrat ist klar abgebaut. Die meisten Begonien gewöhnen sich schneller ein, wenn die Bedingungen nach dem Platzieren einige Wochen stabil bleiben. Für allgemeine Tipps zur ersten Woche nutze den Eingewöhnungsratgeber.

Begonien-Probleme: typische Muster früh lesen

  • Knusprige braune Ränder: meist eine Mischung aus tiefer Trockenheit, Wurzelstress oder sehr trockener Luft.
  • Weiche Stängel oder Matsch auf Substrathöhe: Wurzeln standen meist zu nass in dichtem Substrat.
  • Langes, schwaches Wachstum: das Licht war zu lange zu schwach.
  • Pudriger Belag oder fleckige Stellen: Luftbewegung ist oft schlecht, besonders um dicht stehende Blätter.
  • Plötzlicher Blattfall nach Umstellung: meist Stress durch Transport, Temperaturschwankungen oder einen starken Lichtwechsel.

Wähle Begonien nach Wuchsform, Blatttextur und Farbe passend zu deinem Platz.

Häufige Fragen zu Begonien