Licht
Helles indirektes Licht • ca. 10.000–20.000 Lux





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Deine neue Pflanze hat gerade eine lange Reise hinter sich und braucht einen ruhigen Start in ihrem neuen Zuhause. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Auspacken und zur Pflege in der ersten Woche findest du in unserem Ratgeber zur Pflege nach der Lieferung. Mehr dazu, wie sich deine Pflanze in den nächsten Wochen eingewöhnt, liest du in unserem Ratgeber zur Eingewöhnung von Zimmerpflanzen.
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Steckbrief
Licht
Helles indirektes Licht • ca. 10.000–20.000 Lux
Gießen
Gießen, wenn das Substrat zu ca. 60–80 % abgetrocknet ist
Substrat
Luftig + schnell durchlässig • leicht feuchtigkeitspuffernd • auf Rindenbasis • mittelgrob
Temperatur
Idealbereich: 16–24 °C • Nicht unter: 10 °C
Luftfeuchtigkeit
Hoch 60–80 %+
Wuchsform
Kletternde oder überhängende epiphytische Rankpflanze.
Rankhilfe
Empfohlen
Wachstumstempo
Hoch
Max. Größe drinnen
Max. Trieblänge: 40 cm • Max. Breite: 35 cm
Giftigkeit & Sicherheit
Ungiftig
Herkunft & Lebensraum
O. Himalaya bis China (Yunnan); feucht-tropische Lebensräume
Diese Pflegewerte sind praktische Richtwerte für die Pflege von Zimmerpflanzen. Nutze sie als Ausgangspunkt und passe sie dann an Raum, Topfgröße, Substrat, Temperatur und die Abtrocknung an.
Mehr Kontext findest du in der vollständigen Produktbeschreibung oder in unseren Pflegeratgebern.
Nach draußen ab Nachttemperaturen über
15°C
Geschützt stellen bei Temperaturen unter
15°C
Geeigneter Außenplatz
Warmer Terrassenplatz im Sommer, Überdachte Terrasse
Hoya polyneura wurde 1883 von Joseph Dalton Hooker in Flora of British India beschrieben. Diese seltene Himalaya-Hoya stammt aus den östlichen Regionen Indiens, wo sie in Höhenlagen zwischen 1000 und 3000 m epiphytisch auf moosbedeckten Ästen wächst und sich vom Monsunregen berieseln lässt. Im Gegensatz zu vielen anderen Hoyas ist sie keine Kletterpflanze, sondern wächst buschig mit anmutig überhängenden Zweigen, die sich durch ihr eigenes Gewicht neigen – gut geeignet für Ampeln oder hohe Pflanzenständer.
Diese Art erkennt man sofort an ihrer auffälligen Blattzeichnung. Die Blätter sind gegenüberliegend, flach und rautenförmig, etwa 6–8 cm lang und 2,5–4 cm breit. Das mittelgrüne Blatt ist von blaugrünen Adern durchzogen, die an ein Fischgrätenmuster erinnern – daher der Name Fishtail Hoya. Die Blätter sind leicht sukkulent, glatt und zart glänzend. Bei stabilen Bedingungen entwickelt die Pflanze dichte, überhängende Polster, die ihre elegante Struktur betonen.
Die Blütendolden erscheinen unterhalb der Blattpaare, meist ohne sichtbaren Stiel – am besten wirken sie daher als Hängepflanze. Sobald sich die Pflanze eingewöhnt hat, blüht sie regelmäßig, und selbst junge Exemplare bilden früh Pedunkel. Die Blüten sind wachsartig weiß mit einer intensiv karminroten Krone. Pro Dolde erscheinen meist 7–10 Einzelblüten, und ein Pedunkel kann mehrmals im Jahr neue Dolden hervorbringen. Der Duft ist mild und süßlich, die Blüten produzieren reichlich Nektar und halten etwa eine Woche.
In ihrem natürlichen Habitat wächst Hoya polyneura in den kühlen, feuchten Bergwäldern des Himalaya. Sie ist an gleichmäßige Luftfeuchtigkeit, sanftes Licht und gute Luftzirkulation angepasst. Wer diese Bedingungen in der Wohnung nachbildet – also kühle Nächte, helles, diffuses Licht und stabile Feuchtigkeit – wird mit gesundem Wachstum und Blüten belohnt.
Licht: Helles, indirektes Licht. Direkte Sonne führt leicht zu Blattverbrennungen.Temperatur: Kühl bis gemäßigt (15–22 °C). Ohne kühlere Nächte entstehen kaum Blüten.Luftfeuchtigkeit: Hoch halten; ein Luftbefeuchter, eine Pflanzengruppe oder ein Standort mit natürlicher Feuchte ist sinnvoll.Substrat: Eine für Hoyas eher schwere Mischung mit mineralischen Anteilen oder gewaschenem Sand für Stabilität und gute Drainage.Wasser: Gleichmäßig leicht feucht, aber nie nass. Vor dem Gießen die obere Schicht leicht antrocknen lassen. Im Winter sparsamer wässern.Düngung: Etwa alle 4–6 Wochen während des Wachstums mit stark verdünntem Flüssigdünger.Pflegeform: Ideal als Ampelpflanze, damit die überhängenden Triebe und nach unten gerichteten Blüten gut zur Geltung kommen.
Hoya polyneura gilt als anspruchsvoll, doch wer ihr konstante Bedingungen bietet, wird mit ungewöhnlichen Blättern und zarten, duftenden Blüten belohnt. Sie reagiert empfindlich auf Hitze und stehende Luft, gedeiht aber hervorragend in hellen, kühlen Räumen mit stabiler Feuchtigkeit. Die markante Blattaderung dient der Wasserleitung – eine Anpassung an den Wechsel von Trocken- und Monsunphasen in ihrem natürlichen Lebensraum.
Der Gattungsname Hoya ehrt den englischen Botaniker Thomas Hoy (1750–1822). Das Artepitheton polyneura stammt aus dem Griechischen: poly = „viel“ und neuron = „Ader“ – ein direkter Hinweis auf die deutlich geäderten Blätter dieser Art.
Bei Foliage Factory findest du sorgfältig kultivierte Exemplare von Hoya polyneura – stabil gewachsen, plastikfrei verpackt und mit unserer 28-Tage-Garantie geliefert. Diese seltene Sammler-Hoya ergänzt deine Sammlung mit filigranen Blättern und feinem Wuchs.
Angaben zu Pflanzennamen, Wuchsformen, natürlichen Lebensräumen und Zimmerpflanzenpflege werden vor der Veröffentlichung mit verlässlichen botanischen, standortbezogenen und gärtnerischen Quellen abgeglichen.Zu unseren Pflanzenpflege-Ressourcen und Quellen.