Licht
Volle Sonne / direkte Sonne • ca. 40.000–80.000 Lux




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Deine neue Pflanze hat gerade eine lange Reise hinter sich und braucht einen ruhigen Start in ihrem neuen Zuhause. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Auspacken und zur Pflege in der ersten Woche findest du in unserem Ratgeber zur Pflege nach der Lieferung. Mehr dazu, wie sich deine Pflanze in den nächsten Wochen eingewöhnt, liest du in unserem Ratgeber zur Eingewöhnung von Zimmerpflanzen.
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Steckbrief
Licht
Volle Sonne / direkte Sonne • ca. 40.000–80.000 Lux
Gießen
Gießen, wenn das Substrat zu ca. 100 % abgetrocknet ist
Substrat
Körnig • extrem schnell durchlässig • stark mineralisch • fein bis mittel
Temperatur
Idealbereich: 20–30 °C • Nicht unter: 5 °C
Luftfeuchtigkeit
Normal 40–50 %
Wuchsform
Teppichbildende sukkulente Staude.
Rankhilfe
Nicht nötig
Wachstumstempo
Langsam
Max. Größe drinnen
Max. Höhe: 10 cm • Max. Breite: 12 cm
Giftigkeit & Sicherheit
Haustiersicherheit nicht bestätigt
Herkunft & Lebensraum
Ursprünglich von Namibia bis in die Kapprovinzen
Draußen
ab 10 °C · geschützter Platz
Diese Pflegewerte sind kurze Richtwerte für die Zimmerpflanzenpflege. Nutze sie als Orientierung und passe die Pflege an Topfgröße, Substrat, Temperatur und Abtrocknung an.
Mehr Details findest du in der vollständigen Produktbeschreibung oder in unseren Pflegeratgebern.
Avonia papyracea ist eine ungewöhnliche Sukkulente aus den Trockengebieten Südafrikas und Namibias. Die feinen grünen Triebe sind dicht von silbrig-weißen, papierartigen Schuppen umhüllt, die nicht nur Sonnenlicht reflektieren, sondern auch vor Verdunstung schützen. Darunter sitzt ein geschwollener, unterirdischer Caudex, der Wasser speichert. Diese Miniatur-Sukkulente bleibt winzig, wirkt fast außerirdisch – und ist ein markanter Akzent für Fans von Caudexpflanzen und Wüstensukkulenten.
Diese Art stammt aus den felsigen, trockenen Regionen Namibias und Südafrikas, wo sie in sandigem Substrat bei voller Sonne wächst. Die Temperaturen liegen dort tagsüber oft über 35 °C, nachts deutlich kühler. Der silbrige Schuppenüberzug schützt vor Hitze und Wasserverlust. In ihrer Heimat ist Avonia papyracea gut getarnt und schwer zu entdecken – was ihre Überlebensstrategie passend widerspiegelt.
Avonia papyracea ist eine Pflanze für Minimalisten – weniger ist mehr. Nutze unglasierte Tontöpfe, um eine schnelle Austrocknung zu fördern, und verzichte im Winter fast komplett aufs Gießen. In Kombination mit anderen Miniatur-Sukkulenten kommt sie besonders gut zur Geltung, solange sie nicht von schnellwachsenden Arten überwuchert wird. Wer aus Samen zieht, braucht Geduld – der Aufbau eines kompakten Clusters dauert Jahre.
Der Gattungsname Avonia stammt aus einer historischen Klassifikation und wurde teils mit Anacampseros zusammengeführt. Der Artname papyracea verweist auf die charakteristischen, papierartigen Brakteen, die die Pflanze vor Hitze und Verdunstung schützen.
Wähle dieses Wüstenjuwel mit seinen schimmernden Schuppen und dem urzeitlichen Charme.
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