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Pflanzen mit weißen Blättern

Weiße Blätter von Aglaonema, Nahaufnahme vor weißem Hintergrund

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Zimmerpflanzen mit weißer Panaschierung

Weiße Zeichnungen können als Rand, Sektor, Sprenkel, Ader oder größere Fläche auftreten. Sie kommen bei Kletterpflanzen, Rosetten und Horsten mit sehr unterschiedlichen Blättern und Endgrößen vor. Helles, indirektes Licht lässt die Kontraste klar hervortreten. Stark weiß panaschierte Pflanzen wachsen häufig langsamer, weil ein größerer Teil des Blattes kein grünes Chlorophyll enthält.

An mehreren jungen, ausgereiften Blättern wird die aktuelle Verteilung des weißen Gewebes deutlich. Bei Ranken mit sektoraler Panaschierung zeigt das Streifenmuster am Spross, wie grünes und helles Gewebe zum Wachstumspunkt verlaufen. Die Panaschierung eines Seitentriebs hängt davon ab, aus welchem Gewebebereich er austreibt. Bei weiß panaschierten Zimmerpflanzen können frisch entfaltete Blätter zunächst heller oder grünlicher wirken und ihre endgültige Farbtiefe erst beim Ausreifen erreichen. Bei hellem, gefiltertem Licht bleiben die Kontraste klar; ein geschützter Standort bewahrt empfindliche weiße Bereiche vor Verbrennungen.