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Spathiphyllum (Einblatt)

Spathiphyllum 'Bingo Cupido' vor weißem Hintergrund

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Spathiphyllum 'Alana' – Blattdetail vor weißem Hintergrund..
Spathiphyllum 'Alana' Ausverkauft
Spathiphyllum 'Bingo Cupido' ('Spapril') – Blattdetail vor weißem Hintergrund..
Nahaufnahme eines Blatts von Spathiphyllum 'Diamond' vor weißem Hintergrund.
Spathiphyllum 'Diamond' Regulärer Preis €14,75
Spathiphyllum 'Korto' – Blattdetail vor weißem Hintergrund..
Spathiphyllum 'Korto' Ausverkauft
Spathiphyllum 'Maximo Cupido' – Blattdetail vor weißem Hintergrund..
Spathiphyllum 'Pearl Cupido' – Zimmerpflanze im Kulturtopf auf weißem Hintergrund, Produktfoto 1.
Nahaufnahme eines Blatts von Spathiphyllum wallisii 'Sensation' vor weißem Hintergrund.
Spathiphyllum 'Sensation' Regulärer Preis €101,50
Spathiphyllum 'Sweet Isabella' – Blattdetail vor weißem Hintergrund..
Nahaufnahme eines Blatts von Spathiphyllum 'Sweet Lauretta' vor weißem Hintergrund.
Spathiphyllum 'Sweet Lauretta' Regulärer Preis €88,00
Nahaufnahme eines Blatts von Spathiphyllum 'Sweet Sebastiano' vor weißem Hintergrund.
Nahaufnahme eines Blatts von Spathiphyllum 'Sweet Silvana' vor weißem Hintergrund.
Spathiphyllum 'Sweet Silvana' Regulärer Preis €88,00
Nahaufnahme eines Blatts von Spathiphyllum 'Torelli' vor weißem Hintergrund.
Spathiphyllum 'Torelli' Regulärer Preis €12,00
Nahaufnahme eines Blatts von Spathiphyllum 'Vivaldi' vor weißem Hintergrund.
Spathiphyllum 'Vivaldi' Regulärer Preis €18,75
Spathiphyllum wallisii 'Sensation' variegata – Blattdetail vor weißem Hintergrund..

Araceae (Aronstabgewächse)

Spathiphyllum (Einblatt)

Auf einen Blick

Spathiphyllum (Einblatt) – Kurzguide für schattentolerante Blüher

  • Rolle: horstige Aroide, die glänzende Blätter mit weißen Spathen in lichtärmeren Räumen verbinden.
  • Licht: niedriges bis mittleres indirektes Licht; sehr dunkle Plätze bremsen die Blüte, direkte Sonne durch Glas verbrennt Blätter.
  • Gießen: Mischung gleichmäßig feucht halten und nur die Oberfläche antrocknen lassen; häufiges starkes Welken oder dauerhafte Sumpfnässe verkürzt die Lebensdauer.
  • Substrat: bevorzugen strukturierte Zimmerpflanzenerde mit guter Belüftung, keine dichte, kompakte Erde.
  • Klima: gedeiht bei gleichmäßiger Wärme und moderater Luftfeuchtigkeit; kalte Zugluft und kühle, nasse Erde verursachen gelbe Blätter.
  • Toxizität: enthält Oxalatkristalle; außer Reichweite von Haustieren und kleinen Kindern halten, die an Blättern kauen.
Botanisches Profil

Spathiphyllum: botanisches Profil für Einblatt-Arten

Spathiphyllum ist eine Gattung krautiger, immergrüner Aronstabgewächse in Araceae, die H. W. Schott 1832 beschrieben hat. Der Gattungsname bedeutet sinngemäß „Spatha-Blatt“ und bezieht sich auf das auffällige weiße bis grünliche Hüllblatt, das den Kolben begleitet. Anerkannt sind etwa 50 bis 60 Arten; wenige davon, darunter Spathiphyllum wallisii, bilden die Grundlage für die meisten Einblatt-Kultivare im Zimmerpflanzensortiment.

  • Ordnung: Alismatales
  • Familie: Araceae
  • Tribus: Spathiphylleae
  • Gattung: Spathiphyllum Schott
  • Typusart: Spathiphyllum lanceifolium (Jacq.) Schott
  • Chromosomen: Somatische Chromosomenzahlen liegen meist im Bereich von 2n ≈ 26-32; für verschiedene Arten und Kultivare werden häufig 2n = 30 sowie 2n ≈ 28 angegeben.

Verbreitung und Lebensraum: Spathiphyllum kommt vom südlichen Mexiko und Mittelamerika bis in den Norden Südamerikas vor; einige wenige Arten wachsen zudem in Malesien und auf benachbarten pazifischen Inseln. Die Pflanzen besiedeln feuchte Tieflandwälder, Flusstäler, Bachufer und nasse Vorgebirgshänge, meist auf schattigen Waldböden oder entlang periodisch überfluteter Ufer, wo der Boden gleichmäßig feucht, aber nicht dauerhaft überstaut ist.

  • Wuchsform: Horstig wachsende, immergrüne, ausdauernde Kräuter, die aus kurzen, kriechenden Rhizomen oder kompakten, knapp unter der Bodenoberfläche sitzenden Sprossbasen austreiben.
  • Blattansatz: Gestielte Blätter in grundständigen Rosetten; die Blattstielbasis umscheidet den unteren Teil der Spreite, die auf stabilen Stielen über dem Substrat gehalten wird.
  • Blattgröße: Bei vielen Arten werden die Spreiten 15-50 cm lang und 4-15 cm breit; kräftige Arten und Kultivare können unter idealen Bedingungen über 1 m hoch werden.
  • Textur und Farbe: Deutlich geaderte, elliptische bis lanzettliche Spreiten mit mäßig fester, glänzender Oberfläche in Mittel- bis Dunkelgrün; manche Arten und Kultivare zeigen breitere, hellere Mittelrippen oder feine Bänderungen.
  • Bemerkenswerte Anpassung: Schattenverträgliche Photosynthese und eine vergleichsweise niedrige Lichtsättigung ermöglichen anhaltendes Wachstum auf dunklen Waldböden und in Innenräumen mit begrenztem Lichtangebot.

Blütenstand und Früchte: Ein kurzer, aufrechter Kolben mit zahlreichen kleinen zwittrigen Blüten wird von einer einzelnen auffälligen Spatha begleitet, die cremig weiß aufblüht und später oft vergrünt. Nach der Bestäubung entwickelt sich der Kolben zu einer kompakten Säule aus eiförmigen Beeren, die über den Blättern ausreifen und im Nahbereich durch Schwerkraft und kleine Tiere verbreitet werden.

Details & Pflege

Spathiphyllum: verlässliche grüne Struktur mit eleganten weißen Blüten

Gleichmäßige Feuchtigkeit und sanftes Licht machen die Pflanze unkompliziert

Spathiphyllum bleibt in vielen Innenräumen dicht und grün und trägt bogenförmige Blätter auf einem kompakten Horst. Es kommt mit weniger Licht zurecht als viele blühende Zimmerpflanzen, wobei hellere Plätze kräftigeres Wachstum und mehr Blüten fördern.

Beim Gießen zählt Gleichmäßigkeit. Wenn der Topf zwischen knochentrocken und durchnässt schwankt, können braune Ränder, hängende Blätter und Gelbfärbung entstehen. Ein stabiler Rhythmus hält das Blattbild sauber.

Blütenstiele erscheinen aus der Pflanzenmitte. Nach der Blüte können alte Stiele nah an der Basis entfernt werden, damit die Pflanze ordentlich bleibt.

  • Licht: Niedriges bis helles indirektes Licht; lange harte Sonne auf den Blättern vermeiden.
  • Gießen: Gießen, wenn der obere Teil der Mischung abtrocknet; überschüssiges Wasser ablaufen lassen, damit Wurzeln nie in einer Pfütze stehen.
  • Wasserqualität: Stark mineralhaltiges Leitungswasser kann Blätter zeichnen; weicheres Wasser reduziert braune Spitzen.
  • Häufige Probleme: Gelbe Blätter deuten oft auf einen zu lange nassen Topf hin; braune Spitzen können von trockener Luft oder Salzen kommen.
  • Haustiersicherheit: Der Pflanzensaft enthält reizende Stoffe; außer Reichweite von Haustieren halten, die an Pflanzen kauen.

Häufige Fragen zu Spathiphyllum