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Caladium (Kaladie)

Nahaufnahme eines Caladium-Blatts vor weißem Hintergrund

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Araceae (Aronstabgewächse)

Caladium (Kaladie)

Auf einen Blick

Caladium – saisonale Blätter aus Knollen

  • Wachstumszyklus: die Knolle treibt in warmen, hellen Monaten dünne, gemusterte Blätter und geht später oft mit wenig oder ganz ohne Blätter in eine Ruhephase.
  • Licht: helles, indirektes Licht oder sehr sanfte Sonne; tiefer Schatten macht Farben stumpf, Mittagssonne hinter Glas verbrennt die empfindlichen Blätter.
  • Wasser, Knollen: während der aktiven Blattphase Substrat gleichmäßig feucht halten, aber nicht nass; in Ruhephasen deutlich weniger gießen.
  • Substrat: reagiert gut auf ein lockeres, humusreiches Substrat mit Rinde und mineralischem Anteil, damit sich kein Wasser um die Knolle staut.
  • Temperatur: mag warme Wurzeln; kühles, nasses Substrat ist ein häufiger Auslöser für Knollenfäule und plötzlichen Zusammenbruch.
  • Giftigkeit: enthält reizende Kristalle und sollte in Innenräumen rein dekorativ behandelt werden.
Botanisches Profil

Caladium: botanisches Profil knollenbildender Aronstabgewächse mit auffälligen Mustern

Caladium ist eine kleine Gattung knollenbildender Aronstabgewächse innerhalb der Araceae und vor allem für Hybriden bekannt, die größtenteils von Caladium bicolor abstammen. Die Gattung wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts von Ventenat aufgestellt. Anerkannt sind nur etwa 14–20 Arten, doch durch intensive Züchtung ist ein breites gärtnerisches Sortiment mit markant gemusterten, papierdünnen Blättern entstanden.

  • Ordnung: Alismatales
  • Familie: Araceae
  • Tribus: Caladieae / Colocasieae-Allianz innerhalb der Unterfamilie Aroideae
  • Gattung: Caladium Vent.
  • Typusart: Caladium bicolor (Aiton) Vent.
  • Chromosomen: Somatische Zahlen meist zwischen 2n = 18 und 38, mit Hinweisen auf Grundzahlen um x = 9 und mehrere polyploide Reihen

Verbreitung & Habitat: Caladium ist im tropischen Mittel- und Südamerika heimisch, besonders in Brasilien und den umliegenden Regionen. Die Arten wachsen in saisonal feuchten Tieflandwäldern, an Flussufern und in teilweise offenen Lebensräumen, in denen Böden periodisch wassergesättigt, aber nicht dauerhaft überstaut sind, oft mit einer unterirdischen Ruhephase während der Trockenzeit.

  • Lebensform: Mehrjährige krautige Pflanzen mit verdickten unterirdischen Knollen, die saisonale Schübe neuer Blätter antreiben, gefolgt von teilweiser oder vollständiger Ruhe, wenn es trocken oder kühl wird.
  • Blattansatz: Die Blattstiele entspringen direkt aus der Knolle und enden in sagittaten bis herzförmigen Spreiten; meist setzt der Blattstiel nahe der Blattbucht an.
  • Blattgröße: Viele Kultursorten bilden je nach Klon und Kulturbedingungen 15–45 cm lange Blattspreiten; Wildarten bleiben ähnlich groß oder etwas kleiner.
  • Textur & Farbe: Dünne, fast durchscheinende Blattspreiten mit stark kontrastierenden Farbzonen.
Details & Pflege

Caladium: bemalte Blätter mit eingebauter Ruhephase

Caladium drinnen: erst Farbe, dann Timing

Caladium wächst aus Knollen knapp unter der Mischung und schiebt während der aktiven Phase dünne, gemusterte Blätter in Wellen. Wenn Licht und Wärme nachlassen oder das Wachstum natürlich langsamer wird, können Blätter verblassen und verschwinden, während die Knolle darunter lebendig bleibt. Wer diesen Rhythmus richtig liest, bekommt mit Caladium keine Ein-Saison-Pflanze, sondern einen wiederkehrenden Auftritt.

Für einen Überblick über den Jahreszyklus halte einen speziellen Caladium-Pflegeratgeber griffbereit.

Caladium auswählen

  • Blattform: Breitblättrige Typen bringen große, herzförmige Flächen; schmalblättrige Typen bleiben zierlicher und wirken oft luftiger.
  • Farbbalance: weißlastige Formen wirken heller; rosa und rote Formen wirken wärmer und aus der Entfernung oft kräftiger.
  • Pflanzengröße: kompakte Töpfe passen auf Tische und Regale; größere Knollen füllen ein Gefäß schneller, sobald das Wachstum startet.
  • Tempo: kontrastreiche, stark gemusterte Auslesen wachsen oft etwas langsamer als grünere Formen.

Pflegebasis während aktiven Wachstums

  • Licht: helles, aber gedämpftes Licht unterstützt Farbeindruck und Blattgröße; harte Mittagssonne kann dünne Blätter zeichnen.
  • Gießen: die Mischung gleichmäßig feucht, aber luftig halten; die obere Schicht zwischen gründlichem Gießen leicht antrocknen lassen.
  • Wärme: gleichmäßige Wärme hält das Wachstum in Bewegung und reduziert Blattstress.
  • Düngung: leichte, regelmäßige Düngung während aktiven Wachstums unterstützt fortlaufende Blattbildung.
  • Luftfeuchtigkeit: höhere Luftfeuchtigkeit hilft, Blätter glatter zu halten, besonders an warmen, hellen Standorten.

Wenn Blätter verschwinden: Ruhephase oder Problem?

Eine ruhige Phase ist normal. Feste Knollen und eine saubere Topfmischung sprechen meist für Ruhe statt Abbau. Mehr zu Timing und Auslösern findest du im Beitrag Ruhephasen bei Zimmerpflanzen erklärt.

Wenn die Knolle weich wird, unangenehm riecht oder die Mischung lange nass bleibt, ist es eher ein Drainage- und Temperaturproblem als eine „saisonale“ Pause. Ein wärmerer Platz und eine schnellere, luftigere Mischung machen den Unterschied für die nächste Wachstumswelle.

Häufige Fragen zu Caladium