Alocasia melo – Pflege und Tipps
Alocasia melo ist eine faszinierende Zimmerpflanze, die für ihre dicken, ledrigen Blätter mit einzigartiger Struktur bekannt ist. Diese kräftigen Blätter zeigen eine satte jadegrüne Grundfarbe mit blaugrauen Untertönen, die durch markante, dunkle Adern verstärkt werden. Die geriffelte, fast skulpturale Oberfläche macht sie zu einem echten Hingucker. Aufgrund ihrer kompakten Größe passt sie perfekt in Regale, Pflanzenschränke oder kleine Räume. Hier erfährst du alles, was du wissen musst, um diese exotische Schönheit optimal zu pflegen.
Herkunft und natürliche Umgebung von Alocasia melo
Alocasia melo stammt aus den Tieflandregenwäldern von Sabah auf Borneo, Malaysia. Dort wächst sie auf felsigen Hängen in nährstoffarmen Böden und bevorzugt ein warmes, feuchtes Klima mit gefiltertem Licht. Diese Bedingungen lassen sich auch in Innenräumen gut nachahmen.
Alocasia melo – Besondere Eigenschaften
- Einzigartige Blätter: Dicke, ledrige Blätter mit reliefartiger Oberfläche und dunklen Adern.
- Kompakte Größe: Wächst nur 30–50 cm hoch, ideal für kleine Räume oder Pflanzenschränke.
- Robuste Wurzeln: Passt sich gut an durchlässige, steinige Substrate an.
- Langlebig: Bei richtiger Pflege bleibt sie über Jahre hinweg eine beeindruckende Zimmerpflanze.
Pflegehinweise für Alocasia melo
Licht
- Helles, indirektes Licht ist ideal – etwa 10–12 Stunden täglich.
- Direkte Sonne vermeiden, da sie die Blätter verbrennen kann.
- Ein Nord– oder Ostfenster eignet sich perfekt.
Wasser
- Erst gießen, wenn die obersten 75 % der Erde getrocknet sind.
- Staunässe vermeiden, um Wurzelfäule zu verhindern.
- Leicht trockene Erde ist besser als zu feuchte Erde.
Luftfeuchtigkeit
- Optimal sind 60–80 % Luftfeuchtigkeit.
- Ein Luftbefeuchter oder das Gruppen mit anderen Tropenpflanzen verbessert das Klima.
Temperatur
Ideal sind 18–27°C. Plötzliche Temperaturwechsel vermeiden und die Pflanze nicht direkter Zugluft aussetzen.
Substrat
- Gut durchlässiges Substrat mit Orchideenrinde, Perlite und Kokosfasern.
- Der pH–Wert sollte zwischen 5,5 und 6,5 liegen.
Umtopfen
- Alle 2–3 Jahre oder wenn die Wurzeln das Gefäß ausfüllen.
- Tontöpfe oder Töpfe mit guter Drainage sind ideal.
Düngen
- Einmal im Monat mit verdünntem Flüssigdünger versorgen.
- Überdüngung vermeiden, da sie Wurzelschäden verursachen kann.
Vermehrung
- Durch Teilung der Rhizome während des Umtopfens.
- Nach der Teilung in warmen, feuchten Bedingungen bewurzeln lassen.
Hydro– und Semi–Hydroponik
- Gut geeignet für semi–hydroponische Systeme mit LECA.
- Wasser wöchentlich wechseln, um Algenbildung zu verhindern.
Schneiden und Blattpflege
- Gelbe oder beschädigte Blätter regelmäßig entfernen.
- Die Pflanze wächst langsam, daher ist wenig Rückschnitt erforderlich.
Lösungen für häufige Probleme bei Alocasia melo
Schädlinge
- Spinnmilben: Erhöhte Luftfeuchtigkeit und Neemöl helfen.
- Wollläuse: Mit Alkohol betupfen oder Neemöl einsetzen.
- Thripse: Mit insektizider Seife oder Neemöl behandeln.
Wurzelfäule
Meist durch zu viel Wasser verursacht. Betroffene Wurzeln entfernen und in trockenere Erde setzen.
Blattprobleme beiAlocasia melo
- Hängende Blätter: Kann auf Lichtmangel oder Wassermangel hindeuten.
- Braune Ränder: Erhöhte Luftfeuchtigkeit oder weniger direkte Sonne helfen.
- Gelbe Blätter: Überwässerung oder Nährstoffmangel.
Interessante Fakten und Etymologie
Der Name „melo“ bezieht sich auf die dicke, fast rundliche Form der Blätter, die an die Textur einer Melonenschale erinnern. Die Pflanze wurde erstmals von den Botanikern A. Hay, P.C. Boyce und K.M. Wong beschrieben.
Häufige Fragen zu Alocasia melo
- Ist Alocasia melo giftig? Ja, sie enthält Calciumoxalatkristalle und ist für Haustiere und Menschen giftig.
- Benötigt Alocasia melo eine Pflanzenlampe? Falls nicht genügend Licht vorhanden ist, kann eine Pflanzenlampe helfen.
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